Die „große Brutalität“ der Deutschen

Mehr fiel dem Bundespräsidenten nicht ein, der kurz nach seiner Wahl nichts anderes zu tun hatte, als nach Polen zu reisen und dort den Kotau zu machen.
Das können diese Damen und Herren besonders gut, noch besser können sie unser Geld verteilen. Wenn sie dies nicht täten, bekämen sie anstatt des Roten Teppichs eine Fuhre Mist auf´s Haupt. Einladungen würden keine ausgesprochen und keiner dieser „befreundeten“ Staatschefs ließe sich in Berlin blicken sie würeden gemieden wie die Pest. Wer diese Kerle besucht oder wer sich, von unserer Politelite, besuchen lässt, macht dies nur, um Befehle zu erteilen, Geld abzukassieren und Unterwürfigkeitserklärungen zu bekommen. Diese Vorgänge erinnern  mich ein bisschen an die Treue- und Gehorsamsschwüre der Untergebenen an ihren jeweiligen Dienst- oder Lehensherren, die dafür das Recht bekamen bestimmte Gebiete und deren Bewohner als ihre eigenen und ihre Untergebenen (Leibeigene) anzusehen. Deren ärgster Feind die freien Menschen, der freie Grund und Boden waren, auch wenn dies mit den Kämpfen gegen Slawen, Ungarn und andere kaschiert wurde, die von Zeit zu Zeit die noch freien deutschen Lande heimsuchten. Ähnlichkeiten mit der Gegenwart sind nicht nur zufällig, da steckt auch Methode dahinter. Die Form ändert sich, der Vorgang bleibt stets der gleiche.

Bleiben wir beim Buprä. Hat dieser Bundesheini etwa die über 2 Millionen Deutschen angesprochen, die NACH dem 8. Mai 1945, also nach der Beendigung des Krieges, erschlagen, erschossen und ersäuft wurden, die Millionen Deutschen, die unrechtmäßig aus ihrer angestammten Heimat verjagt wurden, verjagt und gejagt wie Straßenköter?
Hat dieser Herr etwa angesprochen, dass Juden aus Polen in das Deutsche Reich flüchteten und nicht mehr nach Polen einreisen durften, trotz Drängens der deutschen Reichsregierung?
Hat dieser saubere Herr etwa angesprochen, dass das Polen dieser Jahrzehnte ein aggressiver Raubstaat war, der jeden seiner Nachbarn mindestens einmal angegriffen hat, in dem sämtliche Minderheiten, die Deutschen, die Juden, die Weißrussen, die Ukrainer und andere unterdrückt und verfolgt wurden? Bei der Gelegenheit, wieso sind denn viele Juden Polens, wie beispielsweise H. Broder, in die BRD, zu den bösen Deutschen geflüchtet oder wieso sind diese Familien nicht wieder nach Polen zurückgekehrt, wie die Familie M. Friedmans, als die bösen Deutschen besiegt und vertrieben waren? Sie werden schon ihre Gründe gehabt haben, nur darüber spricht man nicht.
Dann könnte man ja doch auch auf den Gedanken kommen, dass es auch eine „große Brutalität“ „der“ Polen gegeben hätte. Ich setze „der“ in Anführungszeichen, um keine Kollektivverantwortung der Polen auszusprechen.

Nein, das alles hat dieser Herr nicht angesprochen, das muss auch nicht unbedingt sein. Aber wenn man über das EINE spricht, muss man auch über das ANDERE sprechen. Nur so wird ein Schuh daraus. Dann hätte sich die Freundlichkeit, die Bereitschaft und der Wille der Polen gezeigt, die gemeinsame Geschichte aufzuarbeiten, wie es so schön heißt. wenn den Deutschen die Alleinschuld oder eine „große Brutalistät“ zugesprochen wird. Oder, wie wäre es denn mit Gesprächen über die Zukunft Ostdeutschlands? Die polnische Armee würde mobil machen und dieses Mal könne es ihr sogar gelingen bis nach Berlin vorzustoßen, wie bereits 1930 geplant.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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6 Antworten zu Die „große Brutalität“ der Deutschen

  1. Luetzower Jaeger schreibt:

    Gauck weist in seinen eitlen Selbstinszenierungen nur eines nach – seine erheblichen Persönlichkeittsdefizite, verursacht durch die pubertäre Fehlprägung der DDR. Er kann sein Glück scheinbar kaum fassen, wie wenig „Leistung“ in Deutschland zum höchsten Staatsamt qualifiziert. Er beweist damit nur einmal mehr, dass Mittelmässigkeit und ehrliches Dazustehen sehr erfolgreich sein kann in einem Deutschland, das zZt von einer sich selbst versorgenden, Parteien übergreifenden Moderatoren-Clique geführt wird, deren ethische Grundwerte – selbst die in der Eidesformel expressis verbis formulierten – als zu vernachlässigende und sinnentleerte Worthülsen praktiziert. Demokratie pervers und das deutsche Volk erträgt es offensichtlich.

    Da schwingt sich Gauck als 1. Amtstat des BP dazu auf, unter dem verschämt rauschenden Beifall der politischen Kaste, uns den Begriff „Freiheit“ qua Amt neu zu definieren als habe er ihn gerade erfunden und diese Grosstat sei seine Qualifikation zum „gesamtdeutschen“ BP.
    Gauck hat während der DDR, vglb dem Kanarienvogel, von der Welt ausserhalb der Gitter geträumt und dabei das Fundament jeder Freiheit ignoriert – die Wahrheit (nicht die dogmatisch verordnete der Kirchen oder Staaten sondern die wahrhaftige Wahrheit). Ein Leben in der von Gauck definierten Freiheit – ohne Wahrheit – ist eine Farce.

    Wenn Merkel&Co. mit fortgeschriebenen veröffentlichten Lügen die Zukunftsfähigkeit des deutschen Volks auf dem Altar einer feudalistischen Eurokratie opfern und sich dabei auf ihr „demokratisches Mandat“ und die scheinbar überwältigende Zustimmung der Bevölkerung gem. Demoskopen berufen kann, dann haben wir wohl das Ende einer mehr als 2-tausendjährigen Geschichte Deutschlands erreicht – den totalen Verzicht auf nationale Identität, Freiheit der Entscheidung in Wahrheit für das deutsche Volk.
    Hoffnung verleiht auch heute der Blick in unsere Geschichte. Vor nahzu exakt 200 Jahren wurden deutsche Länder schon einmal von der herrschenden Feudalkaste verraten und verkauft. Die damals lauteste Stimme des Aufrufs zur Befreiung richtete 1813 diese Worte an die herrschende Feudalkaste: „Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott“. Theodor Körner.
    Heute Widerstand gegen die unselige Clique von pflichtvergessenen Politikern zu organisieren, ist erste Bürgerpflicht. Freiheit ist nur um den Preis der Wahrheit zu gewinnen.

  2. Luetzower Jaeger schreibt:

    Geschichte ist Macht und wird von Siegern geschrieben. Ein Volk ohne eigene Geschichte ist dem Untergang geweiht, zerfällt günstigstenfalls zur Folklore. Seit 1945 wird der deutschen Bevölkerung deshalb jegliches Identität stiftende Bewusstsein für die eigene Geschichte systematisch verkürzt auf eine 12-jährige Schuld- und Sühneperiode.

    Der mehr als 2-tausendjährige Prozess einer deutschen Nation auf der Suche nach Einheit in Wahrheit und Freiheit ist tabu, die Erwähnung der Wahrheit steht vielmehr unter Strafe – Demokratie pervers.

    In der asiatischen Welt erntet man nach Preisgabe seiner deutschen Herkunft heute ein mitleidiges Lächeln, günstigstenfalls wird unsere Wirtschaftsleistung oder die Qualität unserer Autos anerkannt. Als Staat gelten wir schlechthin als US-Kolonie ohne politisches Eigengewicht (dem Eindruck wird von unserem derzeitigen Aussenminister nicht gerade entgegengewirkt).

    Auf der Weltkarte der Zukunft bestimmenden Länder (Brasilien, Russland, Indien, und China) hat Deutschland bereits aufgehört, als Nation zu existierren. Deutschland ist nur noch Synonym für „regionale Technologie-Entwicklung und Qualität“. Nach dem absehbaren totalen Zusammenbruch der europäischen Einheits-Utopie wird Deutschland in der Konkursmasse nicht einmal mehr identifizierbar sein, weil wir im Gegensatz zu den anderen EU-Staaten, unsere Geschichte widerspruchslos von Feinden unseres Volkes schreiben liessen.

    Wollen wir dem Orkus der Geschichte entgehen, muss eine nationale Identität geschaffen werden, die dem deutschen Volk Freiheit in Wahrheit ermöglicht. Aufklärung tut not.
    Jeden Tag, den wir in Passivität verstreichen lassen, ist ein verlorener Tag.

  3. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    !

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  5. Hippokrates schreibt:

    Na ja, die deutschen „Stiefzwillinge“ (© Kurt Tucholsky) können einem schon leidtun – Ihr Herr Gauck dürfte als Bundespräsident wiederum eine Enttäuschung werden (für Deutschland dürfte so etwas ja noch relativ neu sein, während man sich in Österreich – zumindest sofern man noch ein wenig Verstand hat – in dieser Hinsicht keine Illusionen mehr macht).
    Aber Vorsicht – wenn Sie das kniefällig-rückgratlose Politpersonal weiterhin so durch den Kakao ziehen, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis Sie irgendein linker Jungspund, der nicht einmal eine annähernd klare Vorstellung von der Bedeutung dieser Worte hat, als „bösen Nazi“ denunziert.
    P.S.: Das von Ihnen zur Sprache gebrachte politische Fehlverhalten geht auch mir persönlich nahe, da ich sudetendeutscher Abstammung bin.
    P.P.S.: Auch dem Luetzower Jaeger muß ich leider beipflichten.

  6. Kersti schreibt:

    Uns Deutsche haben die Pollacken vertrieben wie räudige Hunde und wir fallen vor denen auf die Knie. Meine Oma, die enteignet und geschändet wurde, drehte sich bei dieser Schleimscheißerei im Grabe um. Wir machen zum Dank die Ostgrenze auf und lassen die hier wieder rauben, stehlen und sich auf Steuerzahlerkosten niederlassen, wie ein Weib in meinem Ort, die täglich am hellichten Vormittag mit ihrem Hund spazieren geht. Ich klage dabei nicht die Pollacken an, die nehmen sich nur, was deutsche Vaterlandsverräter ihnen geben. Auf meine Frage, warum sie sich nicht heimschert, meinte sie, dass sie uns erst noch richtig ausnimmt. Mit diesen Ungerechtigkeiten treiben uns deutsche Politiker, die wir haben, in einen neuen Krieg.
    Hat Gauck irgendeine ranghohe Person der Mittäterschaft bei der Stasi angeklagt? Nein? War keiner dabei oder hat er selber eine Leiche im Keller und kann am Nasenring durch die Manege geführt werden? Seine Fresse konnte schon immer nicht im Fernsehen ertragen. Der gehört dazu.

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