Eine Propagandawelle rollt – Europäer für Frauenquote

Wie WeltOnline meldete, haben sich 75 % der Europäer für eine Frauenquote entschieden und ärgern sich über zu wenig Chancengleichheit. Da es für diese wichtigen Dinge auch eine Kommissarin geben muss, gibt es auch eine. Eine Fachfrau, eine Journalistin und Politikerin, die Mitglied der Christlich Sozialen Volkspartei Luxemburgs ist. Dieses Quotenweib will eine EU-weite Quotenregelung.

Hierzu gibt es einige Fragen:

  1. Wo kommen die 75 % her? Wer hat gefragt, wer wurde gefragt und welchen Wert haben solche Befragungen?
  2. Was bedeutet Chancengleichheit? Welche Chancengleichheit ist gemeint? Ist Gleichheit immer der bessere, der gerechtere, der richtige Weg?
  3. Was ist mit den Europäern deren Staaten glücklicherweise nicht Mitglied der EUderFinanzrepubliken (EUdFR) sind? Sind das keine Europäer?

Zu 1: Solche Befragungen haben Propagandawert und dienen dazu den Menschen vorzuspiegeln, sie seien Außenseiter, wenn sie eine andere Meinung verträten. Wer ist schon gerne Außenseiter, die Masse der Menschen hat den Wunsch nach Anpassung und Einfügung. Nur ausgesprochene Querköpfe und unbequeme Geister, zu denen auch ich mich zähle, sind immer vorsichtig, wenn sich die Masse bewegt oder bewegt werden soll. Im Zeitalter der Massendemokratie gibt es die Massenbeeinflussung und damit die „richtige“, die Massenmeinung.
Ein Sporttrainer, der sein Handwerk in der DDR gelernt hat und auch beherrschte, erzählte mir einmal, wie er es, meist, spielend schafft, eine große Gruppe unter Kontrolle zu bekommen. Er sucht sich ein paar dominante Persönlichkeiten, zieht diese auf seine Seite, diese wiederum beeinflussen die Masse und ziehen diese mit, die Masse im Zusammenspiel mit den dominanten Gruppenführern kümmern sich dann gemeinsam um die verbliebenen Nichtangepassten, Widerspenstigen. Denen gegenüber kann braucht er dann nicht als Autorität auftreten, sondern kann vermittelnd eingreifen und diese vor der Mehrheit in Schutz nehmen. Er ist der King, die Drecksarbeit macht die Masse und gegen seinen „Gegenspieler“ kann er sich großzügig zeigen. Das nenne ich eine geschickte Lenkungstaktik. Der Trainer war allseits beliebt, auch die Querköpfe hielten nach ein paar Tagen das Maul und am Ende bekam der Trainer, der Leithammel, ein großzügiges Geschenk, keiner wollte sich lumpen lassen.
So ähnlich funktioniert auch das Spiel der Massenpropaganda und Massenlenkung im großen Raum. Je nachdem zeigen sich die Führer den Abweichlern gegenüber großherzig oder lassen sie von der Masse oder mit deren Zustimmung bestrafen. Im ersten Fall wird dann von Meinungsfreiheit gesprochen, im zweiten vom Wunsch der Massen. „Kreuzigt ihn.“

Zu 2: Chancengleichheit: Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit

Der Schlachtruf, im wahrsten Sinne des Wortes, der Französischen Revolution. Bei der Mitglieder eines Standes und deren Sympathisanten gleich gemacht wurden, alle einen Kopf kürzer. Hundertausende Köpfe rollten und wurden unter dem Gejohle der Brüder und Schwestern von den Köpfen geschlagen. Diese Freiheit musste sein.
Gleichheit bedeutet immer Nivellierung, Aufhebung der Unterschiede oder zumindest den Versuch der Anpassung. Dies geht niemals ohne Gewalt, sei es direkt oder indirekt. Es sind Gesetze, Verordnungen und Strafmaßnahmen nötig um Gleichmacherei einzuführen und durchzusetzen.
Im o. g. Beispiel ist mit Chancengleichheit, die Chancengleichheit im Beruf gemeint, besser gesagt, die Gleichheit der Quantität auf den Vorstandssesseln in börsennotierten Unternehmen. Nur die sind ja wirklich interessant. Den Flintenweibern geht es ja nicht darum, dass Frauen die besseren Holzhacker, die besseren Bauarbeiter oder Fabrikarbeiter sind, die zumindest zu gleichen Teilen in diesen oder anderen Berufen beschäftigt werden müssten. Es geht den Flintenweibern darum, dass keiner sie will und sie aber wollen „gewollt“ werden. Da sie keiner will, müssen sie eine Art Zwangsheirat einführen, diese Zwangsheirat nennt sich Frauenquote, auf jedes Männchen muss ein Weibchen kommen, besser umgekehrt, nur wenn ein Weibchen auf einem Vorstandssessel Platz nimmt, darf auch eine Drohne mitmachen.
Was ist nun aber mit dem Prinzip, keiner darf auf Grund seines Geschlechtes benachteiligt werden?
Wenn nun das Männchen der bessere, geeignetere Bewerber wäre, darf er nicht auf den Sessel, da das Quotenweibchen diesen besetzt. Das Männchen wird also auf Grund seines Geschlechtes benachteiligt. Nicht Leistung, Geschlecht zählt. Irgendwann kommen die Schwulen noch daher und fordern ihrerseits eine Quote, denn sie sind meist nur im Unterschichtenfernsehen in großer Zahl repräsentiert. Schwul ist zwar kein Geschlecht, aber Geschlecht gibt es ohnehin nicht, sagen die Genderisten, alles nur eine Frage der Einstellung, der Formung. Die Genderisten müssten eigentlich die erbittertsten Gegner dieser Frauenquoten sein, es gibt sie ja nicht, diese Frauen, die Weibchen, sie wurden nur dazu erzogen. Geschlechtsteile usw. alles nachrangiges Gelumpe, die Formung, die Erziehung macht´s.
Die einen bekamen die Weisheit vom Herrgott mit dem Löffel, die anderen eben mit der Gabel.

Zu 3: Das mit den Europäern ist ein weiterer Propagandatrick, endete früher die Welt, zumindest die westliche, am Eisernen Vorhang, endet Europa heute an den Außengrenzen der Europäischen Union. Europa mutierte von einem geographischen, zu einem politischen Begriff. Selbst Israel zählt in diesem Sinn zu Europa, wer dem zustimmt, kann nicht mehr argumentieren, dass die Türkei nicht zu Europa gehöre, ein asiatischer Staat sei.
Irgendwann werden auch nordafrikanische Staaten zu Europa gehören. Man formt sich die Welt so wie man sie braucht.
Zum Europäer wird man nicht geboren, zum Europäer wird man ernannt. Man hängt einfach ein Schildchen um und schon ist es geschehen. Eine besondere Spielart der Gleichmacherei, aber auch des Ausschlusses.

Noch ein Wort zu dem Begriff Volkspartei. Das widerspricht sich, Volk ist das Ganze, die Partei, wie der Name schon sagt, Teil/Anteil.
Die Volkspartei; die Volksrepublik; der Volkskommissar, der bolschewistische Vorläufer des EU-Kommissars, dies alles sind reine Propagandabegriffe die die Herrschaft und/oder den Herrschaftsanspruch einer Gruppe, einer Interessengemeinschaft, einer Partei (muss nicht zwangsläufig politisch sein) kaschieren sollen.

 

Advertisements

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter EU abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Eine Propagandawelle rollt – Europäer für Frauenquote

  1. Kersti schreibt:

    Eine Quote zieht die andere nach sich, gibt es nicht schon heute die Migrantenquote? Zumindest im Fernsehen und in der Werbung hat es den Anschein. Auch Schwule gibts da reichlich.Ich hätte nie geglaubt, dass ich mir die DDR zurückwünschen würde, keine Ausländer, keine Quoten, das politische Geseiere hat man über sich ergehen lassen. Man durfte zwar nicht reisen, aber was habe ich heute davon, wenn ich als Masse befördert, beköstigt und bespaßt werde und mir mit Proleten der ganzen Welt den Strand teilen muss?

  2. Pingback: EU-Quotenfanatikerin Redling « rundertischdgf

Kommentare sind geschlossen.