Aufhängverbot – Polizeikalender rassistisch

Es ist weit gekommen, in diesem unserem Lande. Die Bayer. Polizeigewerkschaft gab einen Kalender heraus, der, ach Gott, rassistische Zeichnungen enthielt.
Der Münchner Polizeipräsident erließ denn auch sofort ein Aufhängverbot, als erster in Bayern, ich bin sicher, weitere werden folgen.

Wie WeltOnline meldete: „Darüber kann Münchens Polizeipräsident gar nicht lachen: Das März-Blatt des Kalenders der Bayerischen Polizeigewerkschaft zeigt einen dunkelhäutigen Mann, der – von einem Polizisten niedergedrückt – schreit: „Was heiß‘ hie‘ Ve’dunklungsgefah’….?!“

Auf einem anderen Blatt prügelten sich ein paar junge Männer, diese schienen ausnahmslos Migranten zu sein und das geht ja gar nicht.

Hieß es vor nicht allzu langer Zeit noch, „Ein bisschen Spaß muss sein.“, ist die Parole heutzutage, „Politkorrekt vom Scheitel bis zur Sohle.“. Dass heutzutage so empfindlich reagiert wird, zeigt, dass die Zeichner und die Veröffentlicher den Finger auf die Wunde gelegt haben und bekanntlich tut das weh.
Mein Vorschlag, ein offizielles Zensurbüro, besetzt mit ausgewählten Gutmenschen, die sämtliche Publikationen vorab überprüfen, ob nicht möglicherweise einer Personengruppe zu nahe getreten wurde. Ausnahmen sind: Rechte, katholische Priester, wie auch andere Würdenträger der kath. Kirche und konservativ eingestellte Menschen aller Schattierungen.

Vor nicht allzulanger Zeit regte sich ein Abgeordneter der Linken im Münchner Stadtrat darüber auf, dass der Begriff „Schwarzfahren“ rassistisch sei. Da wird einem doch ganz schwarz vor Augen, es kann einem allerdings auch zu bunt werden, das Treiben der Hirnlosen. Ich nehme an, der Stadtrat ist auch etwas dunkel pigmentiert oder wie man auch sagt, aus Südland. Früher gab es auch mal eine Zeit, da waren Witze über die Zuagroasten (Zugereisten) in Bayern an der Tagesordnung. Das war einmal, die heutigen Zuagroasten verstehen keinen Spaß und wir Bayern wurden zu Rassisten.
Was die Preissn meist klaglos und oft humorig aufnahmen, wird heute zum Politikum oder zur Volksverhetzung. Da gibt es ein Liedchen oder sowas, in dem es heißt „Heit auf´d Nacht wern Preissn gschlacht.“, ein bisschen derb nicht wahr aber echt boarisch. Hart aber herzlich.
Wer würde es wagen dies auf die dunkelhäutigen Zuagroasten umzuändern? Der wäre sofort in St. Adelheim (Stadelheim ein Gefängnis in München, für die Zuagroasten und andere Ausländer) und könnte sich dort mit überwiegend dunkelhäutigen Zuagroasten, auch Südländer genannt, über die Derbheiten des bayerischen Humors unterhalten. Wie böse Zungen behaupten, sind ja die Insassen dieser Vollpension, wie auch anderen, überwiegend mit Zuagroasten aus Südland besetzt, ich weiß es nicht, ich war noch nie drin aber manche Statistiken sehen dies so. Es soll gar schon Probleme gegeben haben, weil die Toilette, s´Heisl, falsch steht, Richtung Osten. Ich weiß auch nicht was das bedeuten soll, ich bin mit fremden Kulturen und Religionen nicht so vertraut. Geet mi a nix o, des is ma sowas vo wurscht. Soins hoamgeh wenn´s eaner bei uns ned gfoid.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Bayern abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Aufhängverbot – Polizeikalender rassistisch

  1. Der Münchner Polizeipräsident (MP) macht sich damit des Verstoßes gegen Grundgesetz
    Artikel 5
    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.(…) Eine Zensur findet nicht statt.“
    Da wir einerseits eine Kriminalitätsstatistik haben, erkennen wir, dass der Kalender eben diese Statistik 1:1 wiedergibt, also die Wirklichkeit abbildet.
    Wenn der MP diese Wirklcihkeit aber verschleiern oder gar umkehren will, macht er sich vor dem Deutschen Volk strafbar und dieses hat diesen Sachverhalt hiermit zur Kenntnis genommen. Auch wenn es derzeit nicht handlungsfähig ist, wird dieser Zustand nicht ewig andauern! Derzeit ist der Druck der der MP von seinen Vorgesetzten bekommt größer, als der Druck von der Strasse. Aber auch er wird nachgeben müssen, wenn sich diese Druckverhältnisse verändern. Aber gegenwärtig in verantwortungsvoller Position so zu tun, als gäbe es kein Morgen, ist gewagt, meine Meinung als Beobachter.

  2. Frieder schreibt:

    Wie sagte Cem Özdemir schon 2008: „Bayern ist in der Verbreitung von chauvinistischen, antisemitistischen Einstellungen im Ländervergleich ganz vorne….“
    Der Saupreiß, der türkische….
    http://altmod.de/?p=71

  3. rundertischdgf schreibt:

    Es gibt diesen Polizeipräsidenten und eine couragierte bildhübsche Frau. Vielleicht kommt es tatsächlich nur auf Einzelne an. http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/02/29/eine-demonstration-von-frauen/

  4. Hippokrates schreibt:

    Gratuliere! Ein ausgezeichneter, erfrischender Kommentar zu dem ausufernden Maß an Dummheit und Charakterlosigkeit, das uns „Autochthone“ zu ersticken droht. (Aber wie könnte man auch von einem farblosen und rückgratlosen Politfunktionär wie einem Polizeipräsidenten so etwas wie Verständnis oder gar aufrechten Gang erwarten?) – Bei uns wären übrigens auch die meisten froh, wenn besagte Kulturbereicherer wieder heimgingen; ich glaube, wir wären sogar beinahe noch bereit, denen die Heimreise zu bezahlen!
    Herzliche Grüße aus Niederösterreich

  5. Pingback: Aufhängverbot von Polizeikalender kurbelt Umsatz an | Deutsche Ecke

Kommentare sind geschlossen.