Konservative – Sie müssen draußen bleiben

CDU-Generalsekretär Gröhe empfängt den konservativen „Berliner Kreis“. Der „Berliner Kreis“ ist eine Gesprächsgruppe der Konservativen innerhalb der CDU, dies ist wichtig zu betonen. Denn meiner Meinung nach haben diese Leute schon allzuviel Terrain preisgegeben, um noch konservativ genannt zu werden. Die Konservativen, die es innerhalb der CDU einmal gab, würden heute dem Kampf gegen Rechts zum Opfer fallen und hätten keinerlei Chance über eine Ortsverbandsfunktion hinauszukommen und das auch nur, wenn sie das Maul halten.

Es ist eigentlich schon lachhaft, wenn sich Konservative innerhalb der CDU als Gesprächsrunde treffen, einer ursprünglich sich konservativ gebenden Partei, die sich christlichen Werten verschrieben hatte und auch vorgab für das deutsche Volk wirken zu wollen. Wie wir wissen, alles Parteigeschwätz, Geschwätz um uns, die Deutschen, abzulenken, hinzuhalten und schön, schön langsam einer Gehirnwäsche, genannt Umerziehung, zu unterziehen.

Diese Gesprächsrunde trifft sich seit 3 Jahren, ihm gehören Bundes- und Landespolitiker an, Journalisten ebenso wie Publizisten. Wie WeltOnline feststellt, klagte man dort über die Wendefähigkeit der Parteiführung, die Energiepolitik, die Abschaffung der Wehrpflicht, sowie über die Übernahme sozialdemokratischer Konzepte in der Familienpolitik. Sozialdemokratisch? Ich würde eher sagen marxistisch-leninistische Konzepte, diese Kita- und Frauen-an-die-Werkbank-Politik ist nichts anderes als die Übernahme der Konzepte der DDR.
Aber bleiben wir bei den sich konservativ nennenden CDUlern, zu denen u. a. Wolfgang Bosbach, Alexander Gauland, Philipp Mißfelder, Mike Mohring, Erika Steinbach und der CSU-Politiker Norbert Geis gehör(t)en. Jawohl, auch gehörten, denn als die Parteispitze die Stirn runzelte und in die Republik hinauskoppte, Schäuble, auch ein ehemaliger sog. Konservativer, sprach gar vom Überschreiten der roten Linie, zogen einige dieser Kerle den Schwanz ganz schnell ein und verließen diesen Gesprächskreis.
Vorneweg der junge Wilde, Philipp Mißfelder und der junge, thüringische Fraktionsvorsitzende Mike Mohring. Sie gaben Fersengeld, wollen sie doch noch etwas werden, etwas werden in einer Partei, die sich die Auflösung der BRD auf die Fahnen geschrieben hat, des letzten Restes von Selbstständigkeit unseres Staatswesens.
Sie wollen ihr noch junges Leben nicht mit richtiger Arbeit verplempern, sie wollen auf unsere Kosten gescheit daherreden, uns regieren, brav schwanzwedelnd und auf dem Rücken liegend, die Befehle ihrer Herren ausführen.

Nach der parteiinternen Kritik, kamen immerhin noch sechs, richtig sechs, konservative innerhalb der CDU zusammen, um dem Genossen Generalsekretär, im Konrad-Adenauer-Haus, ihre Meinung darzulegen.

Was kam dabei heraus? Nichts oder besser gesagt schon etwas, die Integration, und das im Integrationsland Deutschland, wurde verweigert.
Eine Integration in die Parteistrukturen komme nicht in Frage, sie sollen gefälligst auf ihren jeweiligen Plätzen wirken. Immerhin ausgeschlossen werden sie (noch) nicht, als Feigenblatt dürfen sie noch dienen.
Die Zukunft dieser Leute innerhalb der CDU ist ohnehin vorbei, wie ich es sehe, bewegen sie sich alle schon in Altersbereichen, in denen sie aufhören können und die, von uns großzügig bezahlte, Pension genießen können und das tun, was sie am besten können, gescheit daherreden.

Die CDU die mittlerweile nicht mehr christlich ist und nie demokratisch war, ist sowieso keiner Rede mehr wert, die soll weiter Lesben und Schwule in die Parteistruktur integrieren, wie auch Ausländer und sonstiges, das ist egal.
Sie dient als schlechtes Beispiel, als Beispiel dafür, dass man Politikern nicht trauen darf und auch nicht kann. Sie haben nichts zu sagen, den unteren Chargen wird von den Parteibonzen gesagt, wo es lang geht, den Parteibonzen wird von ausländischen Mächten, von (meist internationalen) Industrie- und Geldherren gesagt, wo es lang zu gehen hat.
Sie nahmen das Geld der Geldherren, mit denen sie dem Volk Wohltaten versprachen und teilweise auch finanzierten, so ihre Wiederwahl erkauften und machten damit unser Volk von den Geldflüssen der Geldherren abhängig. Wenn die den Geldhahn zudrehen, ist es Schluss mit lustig, Eingemachtes haben wir nicht mehr, das wurde, auf Wunsch der Geldherren, größtenteils bereits an sie „versilbert“ und das Papier, das sie dafür erhielten, wurde verkonsumiert. Sie haben die Arbeitskraft unseres Volkes verpfändet, auf Generationen hinaus. So läuft es halt in dem was sich Demokratie schimpft.
Daran waren letztlich auch die paar Rest“konservativen“ beteiligt und vor allem jene Partei, die sich in den Jahrzehnten zuvor konservativ, christlich und teilweise auch deutsch-national gebärdete, nur zum Schein wie wir heute wissen, die CDU.
Was diese Leute des „Berliner Kreises“ heute machen könnten? Sie könnten auspacken und zwar total. Sie sollten uns Deutschen offen und ehrlich sagen, wie es in dieser Parteienrepublik zugeht, wie die Strukturen beschaffen sind, wie Entscheidungen gefunden werden, wer Einfluss auf diese Entscheidungen hat, kurz um, wer am Drücker sitzt. Sie könnten Kronzeugen werden.

Mir ist es mittlerweile vollkommen egal, ob dieser „Berliner Kreis“ oder die „Aktion Linkstrend stoppen“ versuchen diese CDU noch zu ändern oder nicht. Bei der CDU ist Hopfen und Malz verloren, bei der CSU gibt es sicherlich noch eine breitere, gute Basis, aber wie lange noch, sie beklatschen Ääääängie und lassen sich für dumm verkaufen; zahlen ihre Beiträge und machen alles mit.
Die breite Basis mag in der Parteiarbeit keine große Rolle spielen, sie kann allerdings eine große Rolle spielen, wenn es darum geht die Parteipolitik hinzunehmen oder dagegen aufzustehen, zu murren. Ein breites Murren kann auch die Parteispitze nicht einfach ignorieren, doch selbst dieses Murren fehlt.

Eine breite Austrittswelle, das öffentliche Verbrennen von Parteibüchern und ähnliche Aktionen könnten evtl. die Parteibonzen in ihrem unheilvollen Wirken etwas bremsen, ändern wird man auch dadurch nichts; außer für sich selbst, man ist nicht mehr mitschuldig, man unterstützt diese antideutsche Politik nicht mehr und macht sich frei für andere Aktivitäten, evtl. für eine neue Organisation, eine neue Organisationsform, die nicht zwangsläufig eine Partei sein muss. Man kann auch in Parteien hineinwirken, ohne Mitglied zu sein.
Was wollen sie alle, sie wollen (wieder)gewählt werden. Wenn man es also schafft, eine APO (außerparteiliche Opposition) aufzubauen, die organisiert ist, aber kein Parteibuch kennt und dadurch in der Lage ist, in alle Parteien hineinzuwirken, Wähler von allen Parteien anzusprechen, hat man ein Werkzeug in der Hand, das in der Lage ist die Parteienmacht einzuschränken und neues zu schaffen.
Es geht erst einmal darum die verschiedensten Themen in alle Parteien, im Sinne unseres Volkes, hineinzutragen, Entscheidungen zu beeinflussen, Parteipolitiker auf den Schild zu heben oder herunterzustoßen. Das ist meiner Meinung nach der erste Schritt, hin zum Richtigen.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu Konservative – Sie müssen draußen bleiben

  1. rundertischdgf schreibt:

    Guter Beitrag!

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