Putin: NATO-Raketenschild ist gegen Russland gerichtet

„Heute gibt es keine Bedrohungen von Seiten des Irans und Nordkoreas“ sagte Wladimir Putin vor dem Ersten Russischen Fernsehen. RIA-Novosti zitiert Putin wie folgt weiter: „Nach dem heutigen Stand ist das Raketenabwehrsystem zweifellos darauf gerichtet, das Kernraketenpotenzial Russlands zu neutralisieren.“.

Putin verwies darauf, dass das Raketenabwehrsystem in der Lage sei das russische Kernwaffenarsenal bis zum Ural überwachen könne. Putin weiter: „Dies wird technisch möglich, während die Nato nicht einmal schriftliche Garantien geben will“, dass das Raketenabwehrsystem nicht gegen Russland eingesetzt werde.

Putin sprach in der Sendung auch an, dass die USA das bisher einzige Land der Erde seien, das Kernwaffen gegen einen Gegner eingesetzt habe, der seinerseits nicht über Kernwaffen verfügte und zwar gegen Japan im Jahre 1945. „Haben wir das etwa einfach aus dem Gedächtnis gelöscht? Nein, wir können das nicht löschen. Und wir werden stets auf Bedrohungen reagieren, die vor unseren Grenzen entstehen.“.

Putin meinte, Russland sei das einzige Land, das sich mit Kernwaffen mit den USA messen könne. „Gerade das liegt sehr vielen Entscheidungen zu Grunde, die auf die Eindämmung Russlands gerichtet sind“, so Putin. Die westlichen Gesprächspartner „wollen anscheinend keine Verbündeten haben, nur Vasallen. Sie wollen befehligen. Mit Russland funktioniere das aber nicht.“

Damit könnte Wladimir Putin absolut Recht haben und mit diesem Hintergrund muss man auch die Vorgänge in Russland beobachten, die derzeit ablaufen, wie z. B. die Proteste gegen angeblich gefälschte Wahlen und ähnliches. Die US-Regierung gab auch zu, dass sie oppositionelle russische NGOs (Nichtregierungsorganisationen) finanziere.
In jedem Land gibt es Unzufriedene, diese Unzufriedenen sind das Fußvolk dieser NGOs. Wenn nur genügend Geld da ist, um sie aufzuwiegeln, Protestaktionen und Anreisen zu finanzieren, werden sie je nach Bedarf in Marsch gesetzt. In den westlichen Medien wird dies als Protestbewegung der Bevölkerung dargestellt, wobei immer verschwiegen wird, wer die Hintermänner dieser Organisationen sind.
Zu diesen zählen auch Personen, wie z. B. der Finanzspekulant und Milliardär George Soros, der sein Geld vor allem in Spekulationen gegen Länder und Währungen verdient. Bekannt wurde er, als er 1992 gegen das Britische Pfund arbeitete und den sog. „Black Wednesday“ auslöste, im Jahr 1993 spekulierte er dann gegen die Deutsche Mark. Damals forderte er in einem Interview „Down with the DM.“.
Leute dieses Schlages  sind überall dort beteiligt, wo es etwas zu holen gibt und Unzufriedenheit, Unruhen und wirtschaftliches Chaos ist das Feld, auf dem sie ihre Beute machen.
So verdiente er im Jahr 2007, als sich die Finanzkrise anbahnte, mit seinem Fond 2,9 Milliarden US-Dollar. 2008 gehörte dieser Mann zu den bestverdienenden Hedgefondsmanagern, sein Einkommen betrug 1,1 Milliarden US-Dollar. George Soros studierte bei Karl Popper und bezieht sich in seinem Buch „Alchemie der Finanzen“ auf ihn.

George Soros spielt praktisch bei allen wichtigen Vorgängen in Osteuropa eine entscheidende Rolle. George Soros kündigte an, er werde eine  Milliarde US-Dollar in die Neuen Energien zu investieren, ist aktiv an der Finanzierung der Forschung für den Klimaschutz beteiligt und spendete 1 Million US-Dollar für eine Marihuana-Legalisierungskampagne in den USA.
Das wäre doch ein weiteres lukratives Spekulationsfeld, wenn es denn legal wäre. Diesen Anbeter der „Open Society Theorie“ kümmert nicht das Wohlergehen oder das Leid der Menschen, sondern lediglich seine Macht, sein Vermögen. Er ist einer jener Männer die die Welt als ihr privates Spielfeld ansehen, Menschen und Länder als ihre Milchkühe, die zu melken sind, wenn sie nicht mehr benötigt werden, können sie zur Schlachtbank (Kriege) geführt werden.
Superreiche wie George Soros setzen ihr Geld weltweit ein, um Regierungen zu stürzen, einzusetzen, zetteln Unruhen und Aufstände an und ganz „nebenbei“ verdienen sie an der Börse gewaltige Summen.
Der Russe Wladimir Putin ist für diese Leuten ein gewaltiges Hindernis, für ihn stehen russische Interessen an erster Stelle, er ist  der Typ Mann, der diesen nichtrussischen „Investoren“ keine freie Bahn lässt.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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3 Antworten zu Putin: NATO-Raketenschild ist gegen Russland gerichtet

  1. rundertischdgf schreibt:

    Der Twitterschalter kann jetzt bedient werden! Gut so! Müßte hier unter „Vilstal Kurznachrichten“ auftauchen.
    http://rundertischdgf.wordpress.com/

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