Woanders gelesen: Die Grünen als Bonzenpartei

Mir erzählte vor einigen Tagen ein Bekannter, er habe sich jetzt auch eine Solaranlage aufs Dach gemacht. Er meinte, man könne die Renditen vorab gut durchrechnen, die durchschnittliche Sonnenscheindauer und -Intensität sei ja bei jedem Standort in Deutschland bekannt, er werde eine Rendite von über 8% erzielen.  Er plant schon die nächste Anlage, obwohl er Solarenergie auch eigentlich für Unsinn hält. Aber wer will es dem Manne verdenken…

Natürlich verfügt der Bekannte über eigenen Grund und Boden. Die Gemeinschaft der Stromkunden darf den Unsinn bezahlen. Wenn dies schon (einschließlich Windkraft usw.) ca. 13 Mrd. pro Jahr kostet, dann sind dies bei 80 Mio. Bürgern immerhin schon 162,50 € pro Bürger und Jahr. Das sind bei einer 4-köpfigen Familie 650,00 €, d.h. Vater geht je nach Gehalt schon einen halben Monat im Jahr für die Wind- und Solarbonzen arbeiten.

Dann gibt es aber noch versteckte Kosten. Z.B. muß die Stromleitung zu jedem Windrad vom Netzbetreiber gezahlt werden. Oder die 3.000 km geplanten neuen Trassen von Nord- nach Süddeutschland.

Eine echte Umverteilung von unten nach oben.  Und wenn sich jetzt die Medien aufregen über die Kosten der Solarförderung, möchte man dem Leser dieses Artikels recht geben, wenn er schreibt: „Ja, erstaunlich, dass die Journallie all die Jahre diesen Umständen keine Beachtung geschenkt hat. Jetzt auf einmal, wie gleichgeschaltet, kommen sie aus den Löchern und kritisieren die Solarförderung. Natürlich, nach dem die Milliarden schon verteilt sind. Aber ein Bobby-Car für Herr Wulff kommt natürlich an die ganz große Glocke. Der Journalismus in Deutschland hat jede Glaubwürdigkeit verloren.“

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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