US-Geheimdienste und mexikanische Drogenkartelle Hand in Hand

In- und Auslandsgeheimdienste, wie z. B. der Verfassungsschutz der BRD, sind derzeit im Gespräch. Immer öfter wird bekannt, dass diese Geheimdienste in Verbrechen oder deren Förderung verwickelt sind.

Wie IRIB meldet, hat die New York Times einen besonders heiklen Fall der Zusammenarbeit von US-Geheimdiensten und mexikanischen Drogenkartellen aufdeckt. Danach werden Drogengelder mit Regierungsmaschinen in die USA geflogen und von Regierungsbeamten auf Konten Drogenhändlern eingezahlt.
Der „Markt“ beläuft sich auf 18 bis 40 Mrd. Dollar. Drogen die in die USA eingeschleust werden, dort an amerikanische Jugendliche verkauft werden, ein lukratives Geschäft also und in einer Größenordnung, bei der die Mitarbeit von staatlichen Behörden zwingend sein muss, sonst wäre dies nicht möglich.
Diese Drogenkartelle sind Großunternehmen, Großunternehmen, die bereit stünden, im Falle einer Legalisierung von Drogen, wie, z. B. von Grünen und Linken gefordert, das Geschäft sofort auf legale Beine zu stellen und deren riesige Vermögen dann ungehemmt benutzt werden könnten, um die Jugend der westlichen Länder körperlich und geistig zu vergiften.
Die Beamten brauchen für solches Handeln erst ab einer Summe von 10 Millionen Dollar, die Erlaubnis durch das US-Justizministerium und selbst dies wurde häufig versäumt.
Ein ehemaliger Beamter der DEA, der amerikanischen Antidrogenbehörde, wird in der Zeitung zitiert: „Indem sie Drogengelder wäscht, erlaubt die Behörde den Kartellen oft, ihre Rauschgiftgeschäfte über Monate oder sogar Jahre fortzusetzen, bevor es zu Razzien oder Festnahmen kommt“

Die Ermittlungen zu diesem Skandal werden auch im Zusammenhang mit einer anderen Ermittlung geführt. Bei der Operation „Fast and Furious“ wurden von der amerikanischen Behörde für Waffenkontrolle, ATF, tausende Waffen von den USA nach Mexiko geschmuggelt. Ziel war es, den Weg festzustellen, auf dem die Waffen in die Hände von Drogenkartellen gelangten. Die Aktion lief allerdings aus dem Ruder und über 2500 Maschinengewehre landeten in Händen der organisierten Kriminalität. Lediglich 20 Waffenschmuggler wurden verhaftet.

Mitte Oktober hat der seit 2006 amtierende mexikanische Präsident Felipe Calderón, den USA vorgeworfen, den  schwerreichen Paten des Sinaloa-Kartells, Joaquín Guzmán, freie Hand zu lassen. Der auf den Spitznamen „El Chapo“ hörende Drogenboss soll sich in den USA aufhalten. „Wer sonst unter den mexikanischen Gangsterbossen könnte sich ruhiger fühlen und nördlich der mexikanisch-amerikanischen Grenze leben? Wer hat ihm erlaubt, seine Familie in die USA zu bringen?“, so der mexikanische Staatschef. Der Kampf gegen die Drogenkriminalität ist eines der Hauptziele des mexikanischen Präsidenten. Auf „El Chapo“ ist eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt.

Seit dem Jahre 2006 hat die mexikanische Regierung den Drogenkartellen den Kampf angesagt. Seit dieser Zeit wurden mehr als 40 000 Menschen im Drogenkrieg getötet und zehntausende Bewohner der Kampfgebiete mussten ihre Heimat verlassen.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu US-Geheimdienste und mexikanische Drogenkartelle Hand in Hand

  1. Carolus schreibt:

    Es sieht so aus, dass der Kosovo-Krieg u. a. auch dazu geführt wurde, um einen gigantischen Drogenumschlagplatz in und für Europa zu schaffen, unter dem Schutz der NATO.
    http://fjordman.wordpress.com/2011/12/12/drogengeschafte-iv-heroindrehscheibe-kosovo/

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