S21 das Volk hat gesprochen

Die Baden-Württemberger ließen sich nicht beirren, sie wollen ihren Bahnhof und straften die links-grün Schickeria ab.
Kretschmann darf jetzt Wasserwerfer auffahren lassen, sollten die von den Grünen so gepflegten und gehätschelten S21-Gegner wieder aufmarschieren.

Der Ausrutscher in Richtung links dürfte den Baden-Württemberger inzwischen sauer aufstoßen und das nächste Mal wird es wieder anders aussehen. Die Alternative ist zwar nicht viel besser, aber lieber einen Schwarzen als MP, als einen Altkommunisten, kleine Unterschiede gibt es doch noch.

Diejenigen, die wegen Geldverschwendung, hohen Kosten etc, auf die Straße gingen und deswegen das Projekt ablehnten, da gibt es ja nicht wenige, die seien gefragt, weshalb gehen und gingen sie nicht auf die Straße, als die sog. Bankenrettungsgesetze verabschiedet wurden, als die Eurorettung beschlossen wurde?
Hier geht es um wesentlich mehr Geld. Geld das nie mehr wiederkommt. Von einem Bahnhof haben wir wenigstens etwas. Auf dem freiwerdenden Gelände, sollte auch keine Neubauten entstehen, sondern Grünflächen, dafür bin ich auch. Unser Land darf nicht noch mehr zubetoniert werden. Dann wäre es auch ein Gewinn für Stuttgart.
Also, fragt euch, wieso nicht gegen die ungeheuere Schuldenlast angegangen wird, die uns Deutschen kollektiv von sämtlichen Kartellparteien auf´s Auge gedrückt wurde, sondern stattdessen gegen Projekte wie den Transrapid oder S 21.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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Eine Antwort zu S21 das Volk hat gesprochen

  1. rundertischdgf schreibt:

    Sehr schöner Vergleich. Zivilcourage ist nun mals so eine Sache, dabei noch konsequent zu sein, ist noch schwieriger. Zivilcourage ist, wenn man den Mut hat, die Probleme auch beim Namen zu nennen.

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