Pakistan: USA sollen Militärbasis aufgegeben

Nach dem US-Hubschrauberangriff auf einen pakistansichen Militärposten, bei dem 24 pakistanische Soldaten, unter ihnen auch 2 Offiziere, getötet wurden, fordert die pakistanische Regierung die USA auf, einen Luftwaffenstützpunkt zu schließen.

Die pakistanische Außenministerin Hina Rabbani Khar hat ihrer amerikanischen Kollegin Hillary Clinton mitgeteilt, die derzeitigen Fortschritte in der Verbesserung der Beziehungen, sei zunichtegemacht worden. Dieser Angriff habe die Souveränität Pakistans verletzt und offenbare die „völlige Geringschätzung von Menschenleben und Völkerrecht“, so die Ministerin, lt. Wirtschaftswoche.

Die US-Streitkräfte sollen den Luftwaffenstützpunkt Shamsi, im Südwesten des Landes, innerhalb von zwei Wochen räumen. Über diesen Stützpunkt transportiert die NATO 40 Prozent ihres Nachschubs für die Besatzungstruppen in Afghanistan. Außerdem werden von diesem Stützpunkt aus, US-Drohnen gestartet.

Nach Angaben des afghanischen Militärs, seien sie aus der Nähe des Stützpunktes beschossen worden und forderten daraufhin Luftunterstützung an.
Die NATO versprach Aufklärung und will den Vorfall untersuchen.
Ein pakistanischer Armeesprecher betonte, der Kampfhubschrauber habe  „ohne vorherige Provokation“ angegriffen.

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Unterstützung für die USA schwindet. Nach zehn Jahren sind die Invasoren immer noch nicht in der Lage das Land zu befrieden, den Gegner zu besiegen und mögen noch soviele Erfolgsmeldungen durch die gleichgerichtete Presse geistern. Niemand glaubt mehr daran.
Diese Kriege schädigen das Ansehen der USA und lassen den Einfluss jener wachsen, die dem Imperium die Stirn bieten. Mögen sie auch in der Lage sein, so ziemlich jedes Land dieser Erde zu zerstören, siegen können sie nicht mehr. Seit Korea ging´s bergab.

Das englische Imperium hörte nach dem 2. Weltkrieg auf zu existieren, die USA traten in dessen Fußstapfen, sie unterstützten jedoch Jahre zuvor einen Gegner, der auch den USA das Blut aus den Knochen saugte, den Kommunismus. Nach dessen Sturz überdehnten sich die USA vollends, sie wollen alles haben und alles geht nun mal nicht. Das werden auch die USA lernen müssen und vielleicht dabei noch manch bittere Pille schlucken müssen. Wer nicht hören will, muss fühlen.
Nur schade, dass wieder einmal nicht diejenigen fühlen müssen, die dafür verantwortlich sind. Fühlen müssen diejenigen, die genausowenig verantwortlich sind, für das was ihre Regierung anrichtet, wie wir. Vielleicht sind das die Schläge auf den Hinterkopf, die das Denkvermögen steigern. Wollen wir´s hoffen.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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