25 pakistanische Soldaten bei Hubschrauberangriff getötet

Die geschickt als NATO-Hubschrauber bezeichneten US-Hubschrauber töteten bei einem Angriff auf einen pakistanischen Militärposten, im Nordwesten Pakistans 25 Soldaten und, lt. RIA-Novosti, 14 weitere wurden verletzt.

Pakistan schloss daraufhin einen wichtigen Grenzübergang über den die NATO bisher ihre Truppen versorgte. Die NATO will eine Erklärung abgeben, nachdem der Vorfall geklärt sei. Bereits im letzten Jahr gab es einen ähnlichen Vorfall, dabei wurden zwei pakistanische Soldaten getötet. Dieser Vorfall führte bereits zu einer merklichen Verschlechterung der Beziehungen Pakistans und den Vereinigten Staaten von Amerika. Pakistan unterbrach damals für die 10 Tage den Nachschub für die NATO-Truppen in Afghanistan.
Der angegriffene Posten wurde erst kürzlich eingerichtet, um Angriffe der Taliban gegen Pakistan zu verhindern. In den letzten Monaten wurden Dutzende pakistanische Militärangehörige bei solchen Angriffen getötet. Afghanistan und den dortigen Besatzungstruppen  wirft Pakistan vor, nicht genug gegen diese Angriffe und Grenzverletzungen zu unternehmen.
Man kann jetzt darüber spekulieren, ob diese Angriffe gar gewünscht sind. Pakistan entfernt sich zunehmend von den USA, nicht zuletzt auch wegen der ständigen Angriffe von US-Hubschraubern und US-Drohnen gegen pakistanische Dörfer, bei denen Häuser zerstört und oft genug Zivilisten getötet werden.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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