Euro ist nicht ernst zu nehmen

„Es gibt einen Angriff auf den Euro, der als Währung niemanden überzeugt hat, weil er nicht die Währung eines Landes ist, sondern von vielen“, so zitiert WeltOnline Silvio Berlusconi.

Den linken italienischen Oppositionsparteien gefiel dies gar nicht und Berlusconi musste bekennen, „Der Euro ist unsere Währung, unser Symbol.“. Weiter fügte er hinzu, „Das Problem liegt darin, dass es die einzige Währung auf der Welt ist ohne eine gemeinsame Regierung, ohne einen Staat, ohne eine Bank der letzten Instanz“.
Was auffällt, ist, dass der Euro, wie auch die EU nicht mehr kritisiert werden dürfen. Sofort erhebt sich lautes Geschrei.

Mit allem sagt Berlusconi nichts falsches, wenn auch nur teilweise.
Der Angriff auf den Euro kann nur erfolgen, da diese Währung schwach ist, ein Missgeburt, sämtliche Euro-Länder hochverschuldet sind, das es keine gemeinsame Regierung etc. gibt, war bei Einführung des Euros bekannt, hinderte die Politkaste allerdings nicht, den Euro im Auftrag des internationalen Finanzkapitals einzuführen.

Gerne erinnnern wir uns an die Lire, die stark war, die allen Stürmen trotzte und ein gern genommener Rettungsanker in der Not war.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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2 Antworten zu Euro ist nicht ernst zu nehmen

  1. Harald schreibt:

    Ob die Wirtschaftskrise ein Ende findet, das weiss niemand so genau. Der nächste Wackelkandidat ist Italien und der Regierungschef giesst noch Öl ins Feuer. „Es gibt einen Angriff auf den Euro, der als Währung niemanden überzeugt hat, weil er nicht die Währung eines Landes ist, sondern von vielen“, sagte Berlusconi laut „Corriere della Sera“. Verdient Italien so einen Regierungschef. Verdient Europa so einen Partner. Ich glaube nicht. Solange die Eurozone nicht solche Länder aussliessen kann, besteht immer Gefahr, dass solche Länder den Euro in den Abgrund reissen.

    • Sympathieträger schreibt:

      „… in den Abgrund reißen“…und das ist gut so.
      So wäe der Satz korrekt beendet worden. 🙂 .

      „Geldgeber-Harry“, lies mal meine Antwort auf
      Deinen Beitrag auf „SOS Heimat“, dann weißt
      Du auch, was gemeint ist.

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