Schäuble und die Plünderung der Deutschen

Schäuble verunsichert Investoren und Koalition

Noch hat der Bundestag die Reform des Euro-Rettungsfonds nicht beschlossen, da deutet Schäuble neue Maßnahmen an. Das empört nicht nur die Opposition.

Wolfgang Schäuble (CDU) ist ein Meister des Ungefähren. Bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington hat er das bewiesen. Ob die Bundesregierung dafür zu gewinnen sei, die Kapazität des europäischen Rettungsfonds EFSF über eine Kreditlinie bei der Europäischen Zentralbank (EZB) quasi ins Unendliche zu erweitern, wollte man von ihm wissen.

Der Finanzminister antwortet: „Es gibt andere Formen, die Hebelwirkung einzusetzen als den Weg über die EZB.“ Wie so oft lächelt der Minister in diesem Moment, weil er genau weiß, dass sich aus dieser Antwort alles und nichts herauslesen lässt. Und im Nachgang verweigert er jede Erklärung für seine sibyllinischen Worte.….
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13627007/Schaeuble-verunsichert-Investoren-und-Koalition.html

Gibt es eigentlich noch irgendjemanden, der diesem Menschen noch einen Fünkchen Vertrauen schenkt?

Erinnern wir uns, was Schäuble früher einmal war oder gewesen sein soll? Viele hielten für ihn für einen integeren Mann, konservativ, geradlinig etc..

Ich sage euch, Schäuble war noch nie etwas anderes, als er heute ist. Er spielte nur eine andere Rolle. Dies ist ein Kennzeichen der gesamten politischen Klasse dieser BetrügerRepublikDeutschland, sie spielen hervorragendes Theater für bzw. gegen das deutsche Volk, die Castingagenturen sind die Parteien, die Produzenten des Schauspiels sind Finanznomaden und andere Teile der Geldmacht, zahlendes Publikum sind wir, die Deutschen und die Völker der Welt.
Wir leben ja im Zeitalter der Globalisierung, der Auflösung der Nationalstaaten, das wiederum ein Zeichen der Macht des internationalen Finanzkapitals ist. Ja, meine lieben Grünen, auch ihr seid Handlanger des internationalen Finanzkapitals. Wieso denkt ihr, ihr werdet wegen ein paar Mrd. und ein paar Bäumen (S21, Transrapid etc.) von der Leine gelassen und nicht wegen des Banken- und Eurorettungsschirms, wo doch immer auch der sparsame Umgang mit dem Steuergeld der Deutschen im Mittelpunkt der Argumentation stand, wenn es darum ging diese Projekte madig zu machen? Fragt doch eure Einpeitscher einmal darüber aus, seid kritisch zu den eigenen Leuten. Wieso denkt ihr, sind eure Vorsitzenden mittlerweile samt und sonders amerika- und israelfreundlich, haben dieselben außenpolitischen Freunde und Gegner wie diese Staaten? Hat man schon einmal gehört, dass einer dieser Typen deutschfreundlich gewesen wäre? Bei Netzseiten ist dies ähnlich, in großen Buchstaben sind sie amerika- und israelfreundlich, entscheidend ist allerdings, sind sie auch deutschfreundlich, wenn ja, wieso sagen sie dies nicht? Sie ordnen alles und jedes dieser „X-freundlichkeit“ unter, das ist der Grund.
Von der Ausbeutung des jeweiligen eigenen Volkes, immer unter zu Hilfenahme der politischen Parteien, ist man mittlerweile dazuübergegangen die Völker der Welt in ihrer Gesamtheit auszubeuten. Selbst Hitler brachte Geld in die Kassen dieser Leute, dem internationalen Finanzkapital hat weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg geschadet, ganz im Gegenteil. Wer waren die Gewinner und Verlierer der „Friedenszeit“ nach Niederwerfung und Kastration des kriegslüsternen Deutschen Reiches? Auch darüber sollte man mal nachdenken.
Wenn es in die Strategie passt, wird gelegentlich mal ein Volk gegen das andere gehetzt, gerne auch Völker, das steigert Umsatz und Gewinn. Dann darf das Humankapital auch mal sterben und für noch mehr Umsatz sorgen, die Schulden eintreiben, die Märkte für das Großkapital öffnen. Wir leben ja im Zeitalter der freien Märkte, nicht wahr. Da darf man vieles tun, nur das Schild „Du musst draußen bleiben“, wird mit Gewalt von der Tür gerissen und die Tür eingetreten. Das Hausrecht, die Souveränität von Staaten wird mit Füßen getreten. Diese sog. Eurorettung ist auch ein Fußtritt gegen die morschen Türen der Staaten.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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