Vereint für die Vereinigten Staaten von Europa

Vor nicht allzu langer Zeit getraute sich noch kein Politiker von Rang die Vereinigten Staaten von Europa als Ziel und Aufgabenstellung zu nennen. Diese Barriere ist bereits seit geraumer Zeit gefallen.
Jüngst machte von der Leyen auf sich aufmerksam und sagte in einem Spiegel-Interview: „Mein Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa“. Lt. WeltOnline sprachen sich am Wochenende auch einige CDU-Minister für die Vereinigten Staaten von Europa oder einer politischen Union aus. Außenminister Westerwelle ist auch hier wieder einmal ein „Bremser“, er spricht von einem Europa mit zwei Geschwindigkeiten. „Wer bei der gemeinsamen Währung oder der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik nicht mitgehen wolle, „der soll die anderen nicht aufhalten dürfen“, schrieb Westerwelle in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“. Eine Renationalisierung bezeichnete der Außenminister zugleich als „gefährlichen Irrweg“.“.  (Quelle WeltOnline). Westerwelle hat nicht nur deshalb Schwierigkeiten seinen Arbeitsplatz als Minister zu behalten (Abzug der US-Atomwaffen, „Hier wird Deutsch gesprochen.“, Beteiligung am Libyenkrieg usw.), irgendwie muss er immer wieder ein bisschen Querschießen und das  bekommt ihm gar nicht gut. Da hilft selbst der Schwulenbonus nicht. Widerspruch aus deutschen Politikerkreisen ist nicht erlaubt, wer hier nur ein bisschen abweicht und nicht hören will, muss fühlen.

Nur, man darf sich wirklich nicht täuschen lassen, Westerwelle, wie auch die gesamte FDP-Mannschaft wird für die notwendigen Schritte stimmen, wenn sich die Frage stellen sollte. Sie stimmten für den Schandvertrag von Lissabon und sie werden allem anderen auch zustimmen. Wenn man sich ansonsten ansieht, wofür die FDP steht, kann einem nur das kalte Grausen kommen.
Bezeichnend ist auch, dass vdL von den Grünen Zustimmung bekam. Wir wissen den Feinden Deutschlands kann die Zerstörung unserer (Rest)Nation nicht schnell genug gehen, da arbeiten sie auch mit dem politischen „Gegner“ zusammen.

Die SPD ist natürlich auch nicht besser, durch den Runden Tisch Niederbayern wurde ich auf einen Vorwärtsartikel aufmerksam, der natürlich nichts neues bringt, aber eine deutliche Sprache spricht. Die Sprache von vaterlandslosen Gesellen, die Sprache der Auflösung Deutschlands. Eine Schande, dass diese Partei noch den Namen unseres Landes, Deutschland, im Parteinamen führt, sie sollte so ehrlich sein und dieses Unwort, dieses Relikt vergangener Zeiten streichen. Dann würden sie auch gut zu den anderen Kartellparteien passen und das Unwort des Jahrhunderts wäre endlich aus dem Parteinamen getilgt.
Ich habe vor einiger Zeit einmal geschrieben, dass ich die NPD wähle und dies auch empfehle. Danach gab es einige Kritik und mit verschiedensten Begründungen wurde die Unmöglichkeit einer, wie auch immer gearteten, Unterstützung der NPD versucht zu erklären.
So kann man es natürlich auch machen, trennen und distanzieren. Nur was in das eigene Konzept passt wird akzeptiert, für Deutschland darf nur nach Gewissens- und Weltanschauungsprüfung gekämpft werden. Damit ist Deutschland geholfen, nicht wahr. Genau das ist das Ziel und Ergebnis des sog. Kampfes gegen Rechts, der Distanzierungsvorschriften und der politischen Korrektness, wer so denkt, denkt nach den Regeln derjenigen, die Deutschland vernichten/auflösen wollen.

Der Gegner hingegen arbeitet strategisch und setzt die großen Ziele gemeinsam um, den Rest machen sie dann unter sich aus.
Die „starke“ nationale Opposition geht den umgekehrten Weg, sehr erfolgreich wie man sehen kann. Sie stellt alles Trennende obenan und das große gemeinsame Ziel, die Souveränität Deutschlands oder der Erhalt Deutschlands als Nationalstaat, steht ganz unten auf der Liste.
Ich frage mich nur, wen wählen diese Leute? Denn wählen gehen sie ja? Also wen wählen sie, die FDP (Partei mit Herz für Großspender, für doppelte Staatsbürgerschaft, für Parent One und Parent Two), die Piratenpartei (wie einst Kewil), die Reps (wären schon wählbar, nur sind sie praktisch nicht mehr existent), die Pros (sind allerdings nicht flächendeckend vertreten, fordern sie den Austritt aus der EU?).
Die Linkspartei kommt wohl nicht in Frage, obwohl sie gegen den Schandvertrag von Lissabon gestimmt hat, wenn ich mich richtig erinnere.
Eine echte Opposition ist auch die Linkspartei nicht, sie ist Bestandteil der Berliner Einheitspartei.
Ich will es hier an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich sagen, ich wähle die stärkste politische Kraft, die sich gegen die Auflösung Deutschlands stemmt und das ist nunmal die NPD.
Die NPD ist die einzige Partei, die offen und konsequent gegen die Auflösung Deutschlands und die Überfremdung arbeitet, sie ist die stärkste nationale Oppositionspartei und noch dazu eine echte, sie wird von allen Kartellparteien gleichermaßen bekämpft. Der Rest ist mir vollkommen egal, das ist Parteikram und irgendwen muss man ja wählen, wenn man wenigstens ein Mikrogramm politisches Gewicht haben will. Wie sich die NPD entwickeln wird, wenn sie stärker werden sollte, ob sie den Weg der anderen Kartellparteien beschreiten wird oder nicht, das steht in den Sternen. Parteien sind für mich nicht die Lösung, sondern immer ein gewisses Problem (Interessenpolitik), Parteien müssen überwunden werden.

Vieles andere ist lediglich hoffnungsloses Gejammere und Geschimpfe. Würde sich im Schützengraben einer das Parteibuch des Kameraden an seiner Seite zeigen lassen und dessen Hilfe evtl. ablehnen oder ihn gar verstoßen, wenn er das falsche hat? Wohl kaum, wichtig ist das Herz und der Wille den Feind zu besiegen bzw. aufzuhalten.
Die nationalen Deutschen sind aber weder in der Lage den Feind aufzuhalten, geschweige denn zu besiegen, dafür leisten sie sich den Luxus jeden Deutschen von sich zu stoßen, wenn ihm dessen Gesinnung nicht passt. Das gilt sowohl für manche Kameraden aus der äußersten Ecke, wie auch für jene Kameraden, die sich für freiheitlich, demokratisch oder was auch immer halten. Ich will es noch einmal sagen, es ist vollkommen egal, was der andere denkt und fühlt. Hauptsache, er steht für Deutschland und ist bereit etwas dafür einzustecken.
Dazu auch noch ein Beispiel, ich habe Mitglieder der KPD persönlich gekannt, die an der Ostfront kämpften, die sicher keine Freunde der ns Regierung waren und von dieser auch bekämpft worden wären, wären sie aktiv für ihre politischen Überzeugungen eingetreten. Allerdings war jenen Kommunisten klar, es ging um Deutschland und sie reihten sich ein, der staatlichen Seite war klar, dass sie jeden Mann brauchen, um Deutschland zu verteidigen. Solches Verhalten wird auch Burgfrieden genannt, der Feind steht vor den Toren, da müssen die internen Streitigkeiten zurückgestellt werden. Wer dies nicht tut, arbeitet, bewusst oder nicht, für den Feind.
Es geht um die nationale Souveränität, um den Weiterbestand unseres Landes, alle anderen Fragen sind zweitrangig und können sowieso nur behandelt werden, wenn die Deutschen wieder Herr im eigenen Lande sind.
Es geht um alles, es geht um Deutschland, unsere Heimat, das Land unserer Vorfahren, nicht um persönliche Befindlichkeiten und Wünsche.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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5 Antworten zu Vereint für die Vereinigten Staaten von Europa

  1. Sympathie träger schreibt:

    Meine Anfrage zwecks Weiterverbreitung ist hier wohl verschwunden.

  2. Sympathieträger schreibt:

    Irgendwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu.
    Meine 2. Erklärung von heute ist jetzt auch weg.

  3. Kersti schreibt:

    Ich wähle schon seit Jahren NPD, schon, weil die Etablierten dann aufjaulen. Wenn man bedenkt, wie viele nationale Splitterparteien es gibt, die sich nicht auf einen Nenner einigen können. Schlimm!!!

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