Schäuble will Hoheitsrechte gegen Finanzhilfen verscherbeln

Überschuldete Staaten der EU sollen nach dem BRD-Finanzminister Schäuble künftig nur Hilfe erhalten, wenn sie einen Teil ihrer Hoheitsrechte nach Brüssel abtreten, meldete WeltOnline.

„Die Integration muss fortschreiten, und ein Staat mit Problemen, dem geholfen wird, muss im Gegenzug einen Teil seiner Hoheitsrechte an die EU abgeben“, sagte der Bundesfinanzminister gegenüber dem Stern.

Die Sache hat nur einen Haken, überschuldet sind praktische alle Staaten der EU, niemand hat Geld, Schulden haben alle im Überfluss. Sobald, beispielsweise die Griechen, die Garantien in Anspruch nehmen für die die BRD geradesteht, stehen wir noch schlechter da als heute Griechenland. Nach Schäuble, müssen wir dann noch mehr Hoheitsrechte nach Brüssel abtreten, als wie das heute schon der Fall ist. Ganz abgesehen davon, sind wir heute schon überschuldet und müssten Hoheitsrechte abtreten, wenn es Schäuble nach ginge.

Ist es Schäubles Plan/Aufgabe die staatliche Eigenständigkeit der EU-Länder weiter zu unterminieren, sie abhängig zu machen von dem guten Willen der Finanzwirtschaft? „Entweder macht ihr was wir sagen oder wir kündigen euch die Kredite und damit ab unter die Fuchtel der Brüsseler Diktatur, die tanzen sowieso nach unserer Pfeife, dann Gnade euch Gott.“, dies ist es was Schäuble schaffen will.
Gibt es da nicht den Videomitschnitt einer Pressekonferenz, wo Schäuble im Brustton der Überzeugung in die Mikrofone spricht, dass niemand die Vereinigten Staaten von Europa wolle? Lügen auf dieser Ebene will eben gekonnt sein, dazu Bedarf es besonderer Fähigkeiten und eines besonderen Charakters.
Schäuble wäre ein guter Vollstrecker. Er ist alt, er geht in Bälde in Pension, die nächste Legislaturperiode wird er nicht er mitmachen, keinesfalls aber als Finanzminister, wenn, dann nur noch als Abgeordneter um die Rente aufzubessern. Er könnte die Früchte seiner Arbeit gegen das deutsche Volk im Ruhestand genießen und es sich auf unsere Kosten gutgehen lassen. Auch wenn unser Geld und Eigentum flöten geht, Schäubles Rente ist sicher, so ist übrigens der Satz von Norbert Blüm zu verstehen, als er sagte, die Rente sei sicher, meinte er die Renten der Politkaste.

Wäre es nicht sinnvoller, gleich Bankenvertreter in die Kabinette zu entsenden und sie dort im Sinne der Geldhäuser arbeiten zu lassen, dann könnten wir uns die Affen in Brüssel sparen. In Unternehmen funktioniert es doch auch ganz gut. Die Unternehmen verschulden sich, anders geht es ja nicht, sagt man, wenn der Schuldenstand hochgenug ist, die Abhängigkeit von der oder den Banken geschaffen ist, wird im Interesse der Banken gehandelt, sitzen sie im Aufsichtsrat, lassen sich die Bücher vorlegen, genehmigen Geschäfte oder lassen sie platzen usw. usf..
Sinnvoll ist es nur dann, wenn man den Finanznomaden vollkommene Macht einräumen will bzw. diese Herrschaft offenlegen will und das tun diese Kerle natürlich nicht, die sind vieles aber nicht blöd.
Richtig ist es so, wie sie es machen, mit Hilfe der Massenmedien, käuflicher Parteien und Politiker gaukeln sie etwas vor, was nicht existiert, eine Mitbestimmung oder gar Bestimmung des gemeinen Volkes über das Wohl und Wehe des Landes, sprich politische Einflussmöglichkeit.
Das nennt sich Demokratie, mit einigen Umschreibungen wie parlamentarische Demokratie, repräsentative Demokratie u. ä..
Für die Demokratie bomben diese Kerle schon mal ganze Länder in Schutt und Asche, das Volk muss ja schließlich herrschen können, wenn es nicht will, Pech gehabt, ab durch die Mitte.
Erstmals wurde dieses Verfahren nach der großen französischen Revolution praktiziert, noch nicht ganz so erfolgreich, aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag gebaut. Diese Kerle denken langfristig. Ihren Siegeszug traten sie nach der Zerstörung des Deutschen Reiches, der Donaumonarchie und des Zarentums in Russland an. Drei Fliegen mit einem Streich, das war nicht schlecht, ein paar Millionen Tote aber was soll´s, Freiheit und Demokratie sind ein hohes Gut, dafür lohnt es sich sterben zu lassen.
Einzig Deutschland wehrte sich noch verzweifelt, das Problem wurde im zweiten Waffengang aus der Welt geschafft, das Empire gleich mit. In die Fußstapfen dieser Reiche traten die Internationalisten, hüben wie drüben, die Finanznomaden hatten ihren größten Etappensieg errungen.
Derzeit gibt es noch ein paar Widerstandsnester auf dieser buckligen Welt, dazu gehören Russland, China, der Iran, Nordkorea und was noch alles unter dem Propagandabegriff Schurkenstaaten läuft. Widerstand in kleineren Ländern wird behandelt, als ob dort Aufstandsbekämpfung stattfinden würde, internationale Truppen (Invasoren) nehmen dort Polizeiaufgaben wahr, etwas was unserer Bundeswehr im Inland verboten ist, im Ausland darf sie, dafür dürfen ausländische Truppen bei uns Polizeiaufgaben wahrnehmen.
Die Widerstandskämpfer, z. B. in Afghanistan, werden nicht als nationale Widerstandskämpfer gesehen die gegen die Besetzung ihres Landes kämpfen, wie dies in Vietnam noch der Fall war, sondern werden als Aufständische behandelt, die Widerstand gegen den eigenen Staat leisten, obwohl jeder einigermaßen klarsehende Mensch sieht, dass dem nicht so ist. Würden wir Deutsche für die nationale Unabhängigkeit, für den Abzug der ausländischen Truppen kämpfen, wären wir Aufständische und würden auch so behandelt. Die EU hat für diesen Fall vorgesorgt und die Todesstrafe, sowie die gezielte Tötung erlaubt. Der Schandvertrag von Lissabon macht es möglich.

In der EU dient die Finanzkrise dazu die Mitgliedsstaaten restlos unter die Fuchtel der EU-Diktatur zu bekommen und damit unter die Herrschaft der Finanznomaden. Weltweit wird dafür der Kampf für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie betrieben, um unbotmäßige Staaten und Völker zu bezwingen. Auch hier lässt die Französische Revolution grüßen.

In diesem Sinne „Völker hört die Signale“, den Rest des Textes vergesst ihr am besten ganz schnell und besinnt euch auf eure eigene Kraft und lasst euch von niemandem etwas vorschreiben, jagt die Missionare und Schergen der Menschenrechte, der Demokratie zum Teufel und bestimmt selbst über euer Schicksal.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, EU, Finanzwirtschaft abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Schäuble will Hoheitsrechte gegen Finanzhilfen verscherbeln

  1. Kersti schreibt:

    Ich warte sehnlichst am nächsten Dienstag auf den Bankrott der USA, von der Ostküste und der Wallstreet kommen die Internationalisten. Der Fall der Mauer war auch nur ein großes Spektakel, Honecker war Nationalist, er passte nicht in die Pläne der Globalisten, und seitdem geht es ja auch mit den westlichen Freiheiten bergab.

  2. Gerhard Bauer schreibt:

    @Kersti
    Den Pessimus Rennickes teile ich nicht.

  3. Sympathieträger schreibt:

    „… dann ist es so gewollt.“ Stimmt, weil so gut wie nichts zufällig geschieht, vom „Schicksal“ ganz zu schweigen. Mit Ausnahme von Naturkatastrophen – aber selbst aus denen kann man häufig noch gute Taler ziehen und einiger widerspenstiger Regierungen / Nationen – aber da kann man ja durch Bombardements die „Oppositionbewegung“ stützen, hat man die Weltwirtschaft ganz prima im Griff.

    Besonders niedlich find ich, wenn man derzeit von „schwierigen demokratischen Prozessen“ in den UAS spricht. (öff.rechtl. Lieschen-Müller-TV)

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Gestern sah ich einen Ausschnitt von S 21, als gerade der Bahnvorstand sprach und sich gegen eine Volksabstimmung aussprach, da, die Entscheidungen dort getroffen werden sollen, durch die Stellen, die dafür da sind. Auch so ein schwieriger „demokratischer Prozess“, die Politiker sind gekauft, da sind die demokratischen Prozesse ganz einfach, das gemeine Volk ist hin und wieder unberechenbar, uneinsichtig und will einfach nicht, was die …kraten wollen.
      Siehe auch gestriges Kalenderblatt, das Bundesverfassungsgericht erklärte eine Volksbefragung zum Thema atomare Bewaffnung für nicht verfassungsmäßig, im Jahre 1958 wohlgemerkt, als die neue, heilige Schirft, das GG, erst frisch gedruckt wurde. Wieder ein Beweis dafür, dass Verfassungen oder ählnliche Konstrukte, nichts alsLiteratur sind, bedrucktes Papier.

  4. Stefan Wehmeier schreibt:

    Repräsentative Demokratie

    Schwarz: Was soll an unverdienten Knappheitsgewinnen anstößig sein? Unverdiente Knappheitsgewinne gibt es immer, unverdiente Knappheitsgewinne müssen sein!

    Rot: Wir bemühen uns redlich, dass unverdiente Knappheitsgewinne nicht zu groß werden, und wenn alle dabei mithelfen, werden auch die Bedürftigen unter euch weitestgehend von der Pflicht entbunden, an der Vergrößerung unverdienter Knappheitsgewinne mitzuwirken.

    Gelb: Hände weg von unverdienten Knappheitsgewinnen! Gehört alles uns!

    Grün: Wir können uns zwar vorstellen, dass es ohne unverdiente Knappheitsgewinne auch keine Umweltverschmutzung mehr geben würde, aber keiner kann von uns erwarten, dass wir arbeitslos werden.

    Ganz rot: Wenn wir die Hälfte aller unverdienten Knappheitsgewinne wieder unter das Volk verteilen, merkt bestimmt keiner, dass wir die andere Hälfte dann ganz für uns haben. Und wenn es dann soweit ist, gibt sich das Volk bestimmt auch mit einem Drittel zufrieden.

    Vorschlag: Wir streichen alle unverdienten Knappheitsgewinne (Kapitaleinkommen auf Kosten der Mehrarbeit anderer), damit alle, die wirklich etwas leisten, sich an verdienten Knappheitsgewinnen (z. B. aufgrund technischer Innovation) erfreuen können.

    Wer Schwierigkeiten hat, sich mit diesem gut gemeinten Vorschlag anzufreunden, sollte sich zunächst darüber informieren, was passiert, wenn in dieser Richtung nichts passiert:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/was-passiert-wenn-nichts-passiert.html

Kommentare sind geschlossen.