Aufständische in Libyen plagen Geldsorgen

Die von der Angriffsgemeinschaft NATO so großzügig unterstützten Aufständischen klagen über akuten Geldmangel, sie befürchten ein Debakel. Nicht nur, dass den Briten und Franzosen die Munition ausgeht und Gaddafi immer noch in Tripolis sitzt, nein, auch den Aufständischen wurden, bisher, die versprochenen Milliarden noch nicht ausgehändigt. Die von Hillary Clinton großspurig angekündigte Milliardenhilfe, von geplünderten libyschen Konten, blieb bisher aus.

Einen Öl- und Finanzminister haben die Aufständischen auch schon, einen der sich bitter beklagt, „Uns geht alles zur Neige. Das ist ein volles Fiasko“, berichtet RIA-Novosti. Weiter führte er aus: „Entweder verstehen sie (die westlichen Staaten) es nicht oder ihnen ist egal“, sagte Tarhuni. „Wir reden mit so vielen Menschen in all diesen Ländern und auf all diesen Konferenzen und sie halten großartige Reden. Politisch begrüßen wir das, aber was die Finanzen anbetrifft, wird gar nichts getan. Unsere Leute sterben.“

Könnte es sein, dass die Aufständischen in Libyen in nicht allzu ferner Zukunft von den Kriegstreibern und Aufhetzern in Stich gelassen werden, dass Gaddafi an der Macht bleibt?
Könnte es sein, dass die gierigen Hände der Anführer der Aufständischen die Milliarden nicht ergreifen werden können?
Könnte es sein, dass die amerikanischen Rüstungsunternehmen auf Milliardeneinnahmen verzichten müssen, da die Rebellen kein Geld mehr haben und auch kein Öl verkaufen können?

Merke: Ohne Moos, nichts los.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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