NPD

Da hat doch tatsächlich jemand „Gerhard Bauer NPD“ gesucht und ist damit auf diese Seite gekommen.

Man könnte mich auch direkt fragen, ob ich Mitglied der NPD bin oder in welchem Verhältnis ich zur NPD stehe. Es käme eine ehrliche Antwort. Ich gebe sie jetzt, obwohl ich nicht offen gefragt wurde.

Ich bin kein Mitglied der NPD, noch Mitglied irgendeiner anderen Partei und beabsichtige dies auch nicht zu werden oder war jemals Mitglied einer Partei.

Allerdings wähle ich die NPD, früher CSU, jetzt NPD.

Meine Einstellung zu Parteien kommt in den diversen Artikeln immer wieder durch. Ich halte Parteien für ein Übel und mitverantwortlich für den schlechten Zustand unseres Landes, nicht erst seit 45, sondern von Beginn an. Wohlgemerkt Parteien, nicht aber zwangsläufig die Menschen die in Parteien tätig sind.

Parteien sind immer Teil und immer Interessenvertretung, in erster Linie der eigenen Interessen und der Leute von denen sie bezahlt werden. Parteien sind eine Privatveranstaltung und dienen der Durchsetzung von privaten Interessen, in Staat und Gesellschaft. Gesehen wird dabei nie das Wohl des Ganzen, sondern immer nur das Wohl des Teiles, des Teiles, den man vertritt. Oft genug geht dies zu Lasten der andern Teile, des momentan schwächeren Teiles, der seinerseits zur Aufholjagd ansetzt, wenn er an die Macht kommt oder gelassen wird.

Die NPD wähle ich und empfehle ich zu wählen, nicht weil ich glaube, dass damit etwas verändert würde aber innerhalb des Systems ist man einfach gezwungen die Spielregeln des Systems anzuwenden. Durch die NPD kann ein kleines Gegengewicht gesetzt werden, ein kleines Gegengewicht insofern, dass eine Stimme Einspruch erhebt, stoppen wird sie nichts, dafür wird gesorgt. So oder so.
Die NPD ist derzeit die stärkste nationale Kraft und deswegen gebührt ihr Unterstützung. Die nationalen Kräfte sind schwach genug, um sich Parteilichkeiten oder persönliche Befindlichkeiten leisten zu können.

Vielleicht habe ich damit die eine oder andere Frage beantwortet, wenn nicht, Fragen werden gerne angenommen (öffentlich oder per E-Post) und nach Möglichkeit auch direkt beantwortet oder in Form von Artikeln zum Thema, das kann allerdings auch ein bisschen dauern.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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6 Antworten zu NPD

  1. Alexander schreibt:

    Warum verspürt heute jeder den Drang sich zu ‚outen‘? Was oder wem ich wähle gehört zu den privatesten Dingen die man sich – wenn schon – in einer Demokratie vorstellen kann. Warum sonst sollte das Wahlrecht ausdrücklich eine geheime Wahl vorsehen? Genau! Weil man sich so nicht zu ‚outen‘ braucht.

    Sorry, aber das war gänzlich unnötig. Ab jetzt hat natürlich jeder, der in Deinem Umfeld auftaucht ein Problem. In Indien gibt es die Kaste der Unberührbaren. In Deutschland sind das NPD Wähler und deren Sympathisanten. Ich bin keiner, allerdings habe ich auch keine Berührungsängste, aber ich kenne ne Menge Leute, die solche haben. Die hast Du gerade verprellt.

    *** kopfschüttel ***

  2. G. Ebenhöh schreibt:

    NPD????
    Wieso der Artikel?

    Die Wertung und die möglichen Folgen dieses „Outing“ sehe ich ähnlich wie Alexander.
    Das hilft gerade auch nicht im Kampf gegen „Kampf gegen Rechts“.

    Das Lied stammt zwar von einem Kommunisten-Sänger und der weitere Text passt gar nicht – aber der Lied-Titel mit diesen Zeilen: „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt, machs wie deine Brüder!“
    Ich habe es erlebt, wie ein rechtschaffener Freund von mir, im öffentlichen Leben stehend, Patriot und konservativ, in einem zornigen Aufwallen mit einer möglichen NPD-Wahl provozieren wollte. Er wurde damit sofort selbst zum „Schmuddelkind“. Der mediale Pranger war sofort aufgerichtet und da stand er, bis er sich völlig ins Private zurück zog. Er wurde tatsächlich zum „Unberührbaren“.
    NPD, das ist „Unterstadt“, da würde ich mich auch in Verzweiflung nicht hinbegeben – lieber in den Wald.
    Wenn es auch derzeit keine „nationale Kraft“, wie wir sie uns wünschen, zu geben scheint und wenn man das Parteienwesen insgesamt ablehnt, gibt es Möglichkeiten, Zirkel und Kreise genug, sich und seine Vorstellungen einzubringen und mit winzigen Schritten an Veränderungen mitzuarbeiten. Zudem, jedes Pendel schlägt mal wieder in die andere Richtung. Oder bin ich da zu optimistisch?
    Wir beide dachten doch, mit unseren Blogs mit einzelnen und kleinen Maschen zu beginnen, ein Netzwerk zu knüpfen oder sich mit vorhandenen Netzen von Gleichgesinnten zu verknüpfen und die Masse des Pendels in seiner Trifft zu verstärken. Aber auf „Oberstadt-Niveau“.

    Wir brauchen Patriotismus, resultierend auch aus einem gesunden Geschichstsbewußtsein.
    Wieviel „Nationalismus“ brauchen wir dann noch? Einen nationalen Sozialismus, wie ihn die NPD vertritt, brauchen wir in Konkurrenz zum internationalen der EU oder im Sinne einer neuen Weltordnung garantiert nicht.

  3. sympthieträger schreibt:

    Früher, als noch nicht jedes Bekenntnis „OUTING“ hieß, war es selbstverständlich,
    sich zu seiner Meinung, eben auch und gerade zu seiner politischen Meinung zu
    äußern.
    Und so ist das, die NPD zu wählen hat Einspruchscharakter, der letzte Einspruch
    gegen die hier herrschenden politischen Verhältnisse, der uns (vorerst) bleibt.

  4. Sympthieträger schreibt:

    „Wir brauchen Patriotismus,…“ Welcher Art darf dieser denn wohl sein, in einem „Vaterland“, das eine Generation Väter (heute wohl Großväter und Urgroßväter) als dumme Mitläufer oder böse Verbrecher
    bezeichnet?
    Exportweltmeisterpatriotismus? Schuldkultpatriotismus? Grundgesetzpatriotismus? Fußballpatriotismus?

  5. Pingback: NPD-Artikel – Wieso? | Deutsche Ecke

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