Nur noch ein Schritt, dann ist es soweit.

Dann haben wir ein totalitäres System ála DDR, zwar unter anderen Vorzeichen aber das ist egal.

Ein Gericht hat bestätigt, dass ein Hotelier dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt Hausverbot erteilen darf.

Das wäre an sich ja nichts besonderes, Hausverbote werden Gästen erteilt, die sich unangemessen aufführen, den Betrieb stören etc.. Nichts davon wurde Udo Voigt zur Last gelegt, er bekam Hausverbot, weil er an exponierter Stelle für die NPD tätig ist und die Überzeugung des Herrn Voigt dem Hotelier nicht gefällt. Dies sei rechtens, denn ein Hotelier darf grundsätzlich entscheiden, wer in seinem Haus verkehren darf und wer nicht. Dass ein Hotel für den allgemeinen, öffentlichen Publikumsverkehr offen ist, störte das Gericht nicht.

Was, wenn ein Hotelier sich von irgendeiner anderen Menschengruppe abgestoßen fühlt, darf er dann Hausverbot erteilen? Dürfte ein Hotelier einem CSU- oder SPD-Mitglied Hausverbot erteilen oder gar einem an exponierter Stelle tätigen Zentralratsmitglied, egal ob Juden, Moslems oder Zigeuner?
Den Aufstand möchte ich sehen.

Das Brandenburger Gericht urteilte in bester DDR-Tradition. Linke, Gutmenschen und Antifa jubeln natürlich, das ist klar. Nur eines muss klar sein, man trifft sich meist zweimal im Leben und wenn der Spruch „Wie Du mir, so ich Dir“ gilt, meine Devise ist er jedenfalls,  dann könnten diese Herren eines Tages die eigene Tat zu spüren bekommen. Mit diesem Urteil haben sie eine Grundlage geschaffen, die auch gegen sie selbst verwendet werden KANN.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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3 Antworten zu Nur noch ein Schritt, dann ist es soweit.

  1. Kersti schreibt:

    Man muss die Entscheidung nicht so negativ sehen. Das Gericht achtet das Eigentum, und insofern kann jeder bestimmen, wer in seinem Haus verkehrt. Wenn der Hotelier tiefrot ist und sich dem Geschrei der Antifa bereit ist zu beugen, dann kann er Hausverbot erteilen, aber genauso kann ein patriotischer Hotelier den roten Khmer eine Absage erteilen, und diese Zeit kommt garantiert.
    Da auch das Eigentum von den neuen Jakobinern angekratzt wird (Rauchverbot in Kneipen und diverse Auflagen beim Hausbau, Grundsteuer), sehe ich das Urteil eher optimistisch.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Hier geht es nicht um das Wohnzimmer, hier geht es um öffentlcih zugängliche Räumlichkeiten, zu denen jeder Gast Zugang hat. Das hat nichts mit Eigentumsrecht zu tun, hier geht es um ein Gewerbe. Was ist der nächste Schritt, Einkaufsverbot in Supermärkten für NPD-Mitglieder?
      Eigentum gibt auch nicht das Recht alles damit tun und lassen zu können.

      • Kersti schreibt:

        Ein Hotel IST Eigentum. Ich sehe das Rauchverbot z.B. sehr kritisch. Hier bestimmt der Staat, was im Eigentum der Wirte zu tun und zu lassen ist, da maßt er sich zuviel Macht an, das gabs nicht mal in der DDR.
        Natürlich ist das NPD Hausverbot schlimm, aber es richtet sich nach dem Zeitgeist, aber die Zeiten werden sich ändern.
        Und rot/grün sind Ganoven ohne Anstand (man sah es an den Manieren von den Führern Schröder/Fischer), die zersetzen, verbieten, drohen, schlagen, lügen, besetzen.
        Nicht umsonst schlägt das rotgrüne Gesocks wild um sich, weil es weiß, dass sich die Zeiten ändern. Der Voigt soll sich einen rechtschaffenen Hotelier suchen, und er wird ihn finden, weil der den roten Horden klarmachen wird, dass er als Eigentümer bestimmt, wer bei ihm übernachtet.

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