Die Linkspartei ein Wespennest?

WeltOnline verglich die Linkspartei mit einem Wespennest und sah die  Partei in einer Führungskrise.

Der Schatzmeister der Linken, mit dem echt deutschen Namen Raju Sharma, hat den Vorsitzenden Ernst unbotmäßig angegangen.  Dieser solle sich „konkret äußern oder die Klappe halten.“. Ernst will sich Angriffe dieser Art nicht mehr länger gefallen lassen.

Ja, das waren halt noch Zeiten, als die Genossen im Gleichschritt marschierten, die Partei eine Kaderorganisation war, in der Parteidisziplin oberstes Gebot war. Nun hat sich die Linke gemausert, sie wurde ein unorganisierter, linker Chaotenhaufen, der Vergleich von WeltOnline ist falsch, ein Wespennest ist absolut organisiert, jeder hat seine zugewiesene Aufgabe und erfüllt diese bis zum Tod. Da hätte der Ernst keine Probleme dieser Art.

Selbst Gregor Gysi ist gezwungen per SMS aufmüpfige Linke zur Räson zu rufen. In der DDR hätte sich Gysi sicher noch leichter getan.

Aber so ist es halt, die alte Garde der Genossen ist weg, die jetzige Garde, war in der DDR nur Fußvolk oder zweite oder dritte Reihe und das mit gutem Grund, mehr hatten sie nicht drauf, wie man sieht.

Nach der Wende haben sie doch allesamt den Marxismus verraten und verkauft, einzig der Kampf gegen Rechts/Deutschland, der funktioniert nach wie vor, da können sie sich noch hochziehen, alles andere ist Mumpitz.

Die Hartzer haben dicke Bäuche und geschwollene Beine vom Bewegungsmangel, die wollen auch nicht demonstrieren, bleiben nur noch ein paar junge und alte linke Chaoten, die sich vom Marxismus und dessen irrigen Vorstellungen, nicht lösen können aber nur Geduld, die kommen auch in die Jahre, dann sind die auch weg. Entweder bekommen sie dicke Beine und Bierbäuche oder sie kommen an Geld, via Parteikarrieren.
Im Osten bekommen sie zwar bei den Wahlen Stimmen aber was soll´s, wenn der Länderfinanzausgleich mal wegfällt, da einfach kein Geld mehr da ist, müssen die Genossen Marxisten schauen, wo sie die Kohle herbekommen, um ihre Klientel weiter zu füttern. Kampf gegen Rechts macht nicht satt und mit dem Arbeiten haben sie es nicht.

Noch was, da bin ich mir auch ganz sicher, wenn die Linke nur einen Schritt den ihr zugewiesenen Weg verlassen sollte, gibt es Enthüllungen en masse und aus ist´s mit den schönen Diäten, Dienstwagen und Chauffeuren.

Die Linken sind Statisten, sie dürfen die Nationalen und Konservativen bekämpfen, dürfen den Kampf gegen Deutschland führen. Ein Fingerschnipp und sie sind Geschichte. Im Prinzip sind sie es eigentlich nicht wert, dass man sich mit ihnen groß abgibt. Eine Thälmann-KPD wird dieser Sauhaufen nicht mehr. Teddy hätte diese Genossen wahrscheinlich kurzer Hand an die Wand stellen lassen oder bei einem Bildungsurlaub in Moskau verschwinden lassen.

Über Gerhard Bauer

Sechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Parteien abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Die Linkspartei ein Wespennest?

  1. Dirk schreibt:

    Die Linken sind Statisten, sie dürfen die Nationalen und Konservativen bekämpfen, dürfen den Kampf gegen Deutschland führen. Ein Fingerschnipp und sie sind Geschichte.

    Naja … also … immerhin sitzen sie im Bundestag und in 13 Landtagen, in mehreren davon bilden sie die stärkste oder eine der stärksten Fraktionen. Im Gegensatz z.B. zur NPD, die noch nicht einmal in den von Unzufriedenheit zerfressenen Regionen des Ostens eine Mehrheit gegen die ehemaligen Unterdrücker aufbauen konnte. Mehr als „national befreite Zonen“, wohl ein Gegenentwurf zu besetzten Häusern, hat man (glücklicherweise) nicht hinbekommen.

    Es ist natürlich möglich, dass „die Linken“ ihre große Wählerschar eher aus einer weniger gewaltbereiten Szene schöpft, als „die Nationalen und Konservativen“, dennoch dürfte der von Ihnen angedeutete Fingerschnipp auf der Straße genausowenig in Reichweite sein wie an der Wahlurne.

    • Bauer Gerhard schreibt:

      Wenn, dann ganz lesen oder zitieren, die Enthüllungen nicht unterschlagen, falls enthüllt werden sollte, ist es mit denen ganz schnell vorbei.

      Die NPD und die Linkspartei zu vergleichen ist ein Unding, die einen werden medial gehätschelt und gepflegt, die anderen bis auf´s Messer bekämpft und zwar auf allen Ebenen. Von den finanziellen Mitteln ganz zu schweigen, was die Linkspartei an SED-Vermögen gekapert hat, ist kein Pappenstiel.
      Die Erfolge der NPD sind echte Erfolge, hart erarbeitet und erkämpft. Es geht hier aber nicht um die NPD, sondern um die Linkspartei und die ist ein Sauhaufen.

  2. Kersti schreibt:

    Ich habe dieser Tage von einem ehemaligen CDU Mitglied gehört, dass die Linke bald zerbröseln wird, weil die Ost-SEDler noch arbeitsam waren und Werte, wie Ehre, Pünktlichkeit und Ehrgeiz haben, die ehemaligen KPDler sind seit jeher würdelose, faule, satte Chaoten, wenn sie nicht gerade in der Regierung oder in Länderparlamenten sitzen, das sind die Karrieristen, wie Sager, Goetsch in HH oder der grüne Haufen in Berlin. Ich freue mich schon auf den Knall, und dann folgen auch garantiert die „Enthüllungen“, daher halten Gysi und der Rest noch die Füße still.

Kommentare sind geschlossen.