Der Bilderberger Scholz soll Kanzlerkandidat werden

Als ich letztes Jahr las, dass Scholz zur Bilderbergerkonferenz eingeladen wurde, dachte ich mir, mal sehen was da noch kommt.
Als erster Paukenschlag kam die absolute Mehrheit in Hamburg, das war ja schon mal was. So aus dem Stand heraus, mit einer Partei die normalerweise überall auf dem absteigenden Ast ist und Scholz ist ja auch nicht gerade eine Rakete was das öffentliches Auftreten betrifft, eher ein farbloser Typ, der niemanden vom Hocker reißt. Wir kennen ihn ja noch aus der Bundespolitik.

Dass das erst der erste Schritt war, war mir klar und einigen Beobachtern der politischen Szene wahrscheinlich auch. Der nächste Schritt ist die Kanzlerkandidatur, ob die Zeit für ihn schon reif ist, wird sich zeigen.

Er selbst gibt sich noch zurückhaltend, kluge Entscheidung, und weiß auch schon, dass das Thema Atomkraft kein Dauerbrenner sein wird und noch andere Themen auf die Agenda kommen, bei denen die grünen Kommunisten nicht so gut aussehen werden.

Auch Rambo Gabriel bescheinigt ihm das Recht des ersten Zugriffs, ich dachte immer, so etwas wird in irgendwelchen Abstimmungen entschieden, aber so ist das eben in demokratischen Parteien, da haben die Leute Ansprüche und Zugriffe. Wieso soll es da anders laufen, als im richtigen Leben. Demokratie ist nur ein Wort, ein Name für ein Massenschauspiel.
Namen sind Schall und Rauch, nicht wahr.

Der mittlerweile beliebteste Politiker Deutschlands, wer wohl, der Steinmeier natürlich, hält sich mit eigenen Ambitionen zurück und verweist auf das Jahr 2013. Wieso er dann den Scholz schon zur Sprache bringt, können selbst unerfahrene Parteihasen erahnen, er will ihm das Wasser abgraben, ihn verheizen und falls der Scholz es doch schaffen sollte, hat er ihn als erster empfohlen.

Ja, Politik ist ein dreckiges Geschäft, da muss man besondere Eigenschaften mitbringen. Wer Parteifreunde hat, braucht keine Feinde mehr. Dies gilt wohl für alle Parteien, die internen Kämpfe sind die härtesten.

Was am wenigsten vorkommt und benötigt wird, ist der Sachverstand, der ist bei einer Parteikarriere eher hinderlich.

Ob die SPD auch in Zukunft schwach sein wird, hängt davon ab, wie gut sie sich den Herren der Welt als Problemlöser verkaufen kann, wie gut sie die Massen binden kann, wie gut sie die Unzufriedenheit des Volkes in ungefährliche Bahnen lenken kann.

In dieser Beziehung hat die Union derzeit ausgedient, die ist ausgelaugt, vollkommen unglaubwürdig geworden.

Die SPD hat noch eine Chance, mehr denke ich wird sie nicht mehr bekommen, dann werden die Karten neu vergeben und die Grünen, evtl. auch die Linkspartei werden sich an der Macht etablieren.

Für die Konservativen und Nationalen gibt es dann noch eine Abspaltung der Union, vielleicht auch eine CSU bundesweit. Wenn wieder einmal mehr nationale, konservative Strömungen die Oberhand bekommen oder benötigt werden, hat man ein Pferd auf das man setzen kann.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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8 Antworten zu Der Bilderberger Scholz soll Kanzlerkandidat werden

  1. Dirk schreibt:

    Nachdem die letzten drei Kanzler offenbar vollkommen daneben waren, könnte man ja durchaus mal wieder einen aus Hamburg versuchen. Der letzte von der Art hats schließlich ganz gut gemacht.

  2. Kersti schreibt:

    Scholz steht für den geistigen Verfall des Landes. Nach Schröder/Fischer (furchtbare Kombination) kamen die 2 Blindschleichen Steinmeier/Merkel, jetzt Merkel mit dem schwulen Westerwelle, und nun Scholz, die Kakalake, der die Hoheit über die Kinderbetten will, macht man uns gerade den Endsieg über uns klar?

  3. Dirk schreibt:

    Mir ist zwar bekannt, dass Herr Scholz gelegentlich Mageninhalte ans Tageslicht bringt, nicht aber, dass er eine besondere Vorliebe für Kinderbetten an den Tag legt. Ersteres scheint mir in der Tat grenzwertig, für letzteres erbitte ich einen Beleg.

    (Haben Sie eigentlich „Küchenschabe“ gemeint?)

  4. Kersti schreibt:

    Hans, hier ist der Beleg, wer jetzt noch denkt, der Scholz sei konservativ, der irrt.
    Kakalake=Küchenschabe, wenn ich den sehe, denke ich automatisch an diese Tierchen, Gott möge mir verzeihen und die Schaben auch.

    http://www.welt.de/print-wams/article122357/Lufthoheit_ueber_Kinderbetten.html

  5. Dirk schreibt:

    Ok, vielleicht fühlen Sie sich bei den Ansichten von Christa Müller besser aufgehoben?
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/628721/

    Das heißt, heute ist es so, dass nicht die Familien subventioniert werden, wie das in der Öffentlichkeit immer so dahingestellt wird oder behauptet wird, sondern es ist genau umgekehrt. Die Familien subventionieren massiv die Kinderlosen, und das muss geändert werden. […] Wenn man die Familien erst mal den Kinderlosen finanziell gleichstellt, dass dann auch wieder mehr Kinder geboren werden und dass die deutschen Bürger dann wieder die Möglichkeit haben, ihren Kinderwunsch zu realisieren, nämlich zwei Kinder zu bekommen und nicht keins oder eins.

  6. Kersti schreibt:

    Christa Müller hat Recht, aber heute sind wir schon einen Schritt weiter. Da werden Homogemeinschaften den Familien gleichgestellt.
    Was ich nicht verstehe, in der DDR wurden Familien mit Kindern gefördert. Das haben die westdeutschen Kommunisten nie übernommen, auch nicht den ostdeutschen Patriotismus.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Die haben mit denen nichts mehr gemeinsam. Das ist einfach nur noch Pöbel.
      Ich habe persönlich noch KPDler kennengelernt, aus der alten und aus der verbotenen KPD, das waren Männer anderen Schlages.
      Wäre so etwas von diesen Typen zu hören:
      “….Von Wilhelm Pieck, dem KPD-Vorsitzenden und späteren Präsidenten der DDR, wird sogar berichtet, er habe 1945 auf die Nachricht von der Besetzung Stettins durch Polen wutentbrannt geschrieen: „Das ist ein Übergriff, den wir uns nicht bieten lassen werden. (…) Wir werden uns alles wieder zurückholen, was uns die Pollacken geraubt haben; auch meine Heimatstadt Guben.“ …”
      http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5d37dd5a253.0.html

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