Merkel oder nicht Merkel? Das ist hier die Frage oder doch nicht?

Auch im Zuge von Landtagswahlen wird immer wieder über den Niedergang/Abgang Merkels diskutiert, sie solle abgelöst werden, ersetzt durch andere, fähigere Politiker aus den Reihen der Union.

Schön und gut, gehen wir mal davon aus, dass sich tatsächlich etwas ändern würde, wenn Merkel abgesägt würde. Wer sollte ihr nachfolgen, wer hat Qualitäten mit denen unser Land aus der Misere geführt werden könnte? Ich kenne niemanden in der Union.
Richten wir unseren Blick auf die anderen Kartellparteien. Wäre da jemand in der Lage? Auch hier sehe ich niemanden.

Niemand in Sicht, der ein deutsches Herz in sich schlagen hat und in der Lage wäre politisch etwas im Sinne Deutschlands umzusetzen.

Wie sieht es innerhalb der Parteien, in der Mitgliederstruktur aus?
In meinen Augen sind die Mitglieder größtenteils Mit- und Nachläufer. Erinnern wir uns an die großen Entschlüsse der letzten Jahre, wie Euroeinführung, Schandvertrag von Lissabon, immer wurde die große Parteimeinung von der Mitgliedschaft mitgetragen, beworben und unterstützt. Politisches Denken Fehlanzeige, Mitläufertum ja. Der Rest Karrieristen, Menschen die sich Vorteile von der Parteimitgliedschaft erwarten. Ein paar ehrliche, überzeugte Mitglieder mag es auch geben, die dürften aber in der absoluten Minderzahl sein.
Also werden wir auch von dort nichts zu erwarten haben, schon eher bei den ausgetretenen Mitgliedern.

Mir ist es vollkommen egal, ob Merkel, Westerwelle, Steinbrück, Cem Özdemir oder irgendein anderer Politschauspieler auf dem Kanzlerstuhl sitzt. Vordergründig natürlich nicht, aber im Prinzip schon.
Schlimmer geht´s eh nimmer. Was gemacht werden muss, wird ohnehin gemacht, ganz egal wer den Kanzlerairbus benutzen darf.

Was tun?
Wir Deutschen haben derzeit nur die Möglichkeit, hinhaltenden Widerstand zu leisten, unser Leben so gut wie möglich zu leben, Augen und Ohren offen zu halten, um die Gelegenheit nicht zu verpassen, bei der wir diese Typen verjagen können. Der Tag wird kommen, seien wir vorbereitet.
Wir werden weder durch Wahlen etwas verändern, noch durch den Austausch von Personen innerhalb des Parteiensystems.
Wir müssen uns verändern, unser Bewusstsein muss sich verändern, der Nebel des großen Schauspiels muss gelichtet werden, der Blick auf die Gegenwart und in die Zukunft gerichtet werden.
Heute werden die Pläne geschmiedet, die morgen wirksam werden. Fachleute aller Art müssen sich Gedanken darüber machen, wie es nach dem Zusammenbruch, der unweigerlich kommen wird, weitergehen soll. Die Pläne müssen in der Schublade bereit liegen. Nicht die Pläne wie Berlin bewaffnet besetzt werden soll, wie man die eigene Partei an die Macht bringt, nein, die nicht.
Da geht es um etwas ganz anderes. Pläne wie das Leben organisiert werden muss, wie es weitergehen soll, wenn die Versorgung zusammenbricht, Chaos ausbricht und all die unangenehmen Geschehnisse bewältigt werden sollen, die mit einem Zusammenbruch unweigerlich einhergehen. Wie soll unser Staat organisiert werden, welche Verfassung geben wir uns?

Hand- und Kopfarbeiter, beide werden gebraucht. Der Unternehmer, der Wissenschaftler ebenso sehr wie der Facharbeiter, der Bauer und jede anpackende Hand. Diese Menschen sind und bleiben immer das Fundament jedes Volkes, in jeder Situation, sie sichern das Überleben und die Höherentwicklung.
Wer sicher nicht benötigt werden wird, das ist die Geht-nicht-Fraktion, die Parteiführer, die Allesbesserwisser, die Weltverbesserer, die Allesandersmacher und die Nichtstuer.
Das sind im Prinzip die Leute, die heute zum Teil schon die zweite Geige spielen und sich auf unwichtigem Terrain an unserem Volk ausleben dürfen. Die uns das Rauchen in Wirtshäusern verbieten dürfen, die uns sagen, wir dürften niemanden diskriminieren, müssten alle Menschen lieben und aufnehmen usw..
Ich weiß ganz sicher, was die mal dürfen, die dürfen mal die Arbeit kennenlernen, erfahren lernen, was es bedeutet von eigener Hände Arbeit zu leben. Nicht weil ich ein bösartiger Mensch bin, nein, es einfach nicht mehr anders geht.
Es kann sich ja jeder selbst ausrechnen, wieviele Steuern notwendig sind, um die ganzen unproduktiven, schmarotzenden Arbeitsplätze, Politikerposten usw., zu finanzieren. Auch dies ist auf Dauer nicht möglich. Die Enteignung/Ausbeutung der Schaffenden muss ein Ende haben. Man stelle sich vor, vom Staat dürfte Geld nur noch für Investitionen ausgegeben werden, nicht mehr für den Konsum, die Verschuldung würde langsam aber sicher zurückgeführt.

Viele Hunde sind des Hasen Tod und steter Tropfen höhlt den Stein.

Befassen wir uns auch mit den Dingen, die wir ändern können, die wir so leben können wie wir es uns vorstellen.

Kaufen wir Produkte die in Deutschland gefertigt wurden, kaufen wir beim Bauern, suchen wir uns kleine Handwerksbetriebe bei denen man auch mal ohne MwSt. etwas fertigen lassen kann (Stichwort Steuerboykott)?

Muss man immer den neuesten Fernseher, Autotyp oder sonstigen Kram besitzen, sich dafür dann auch evtl. noch verschulden oder  seine Kinder in eine Kita stecken, da die Mutter baldmöglichst wieder arbeiten muss, damit man unnötigen Tand kaufen kann oder Massentourismusziele aufsuchen kann?
Weniger ist oftmals mehr. Jeder Arzt wird bestätigen, dass ein Mehr oder Zuviel, einer ansonsten guten Medizin, oft genug schädlich oder tödlich sein kann. Genauso verhält es sich auch mit vielen Dingen des täglichen Lebens. Überprüfen wir und wägen ab, damit ist der erste Schritt schon getan.

Bewirtschaften wir einen kleinen Garten und sei es ein Schrebergarten?Es ist auch eine Form der Unabhängigkeit, einen Teil seiner Lebensmittel selbst zu produzieren, sich Fertigkeiten anzueignen, die das eigene Überleben sichern helfen. Die dort erzeugten Lebensmittel verdienen dann auch die Bezeichnung Lebensmittel, wohingegen die anderen oft genug nur Futtermittel sind.

Es gibt viele Dinge im kleinen, die jeder tun kann, die kein großes persönliches Engagement erfordern, die aber wiederum ein Beispiel für andere sind und so im kleinen, im verborgenen wirken.

Ob wir uns nun die Köpfe heiß reden, ob Libyen zu recht angegriffen wird oder nicht, das Roth sich schon wieder mal zu Unrecht empört hat oder uns darüber empören, dass schon wieder ein Ausländer einen Deutschen ins Koma geprügelt hat und das Urteil sehr milde ausgefallen ist, oder, oder.
Das sind doch alles Themen, die im Grunde nachrangig, sind, unser Volk steht am Abgrund. Wir haben weiß Gott wichtigeres zu tun als über dieses und jenes zu streiten. Militärisch betrachtet, der Feind greift an und wir diskutieren und distanzieren uns. Wenn das nicht im Sinne des Feindes ist.

Sammeln wir uns, schaffen wir ein Art Siegfriedlinie, hinter der sich die versprengten Häuflein von widerstandsbereiten Deutschen sammeln können. Schließen wir niemanden aus, jeder ist willkommen.

Über Gerhard Bauer

Mittsechziger aus dem Südosten Bayerns, gebürtiger Niederbayer. Bayer mit Leib und Seele. Ehemaliger treuer CSU-Wähler, nun wird taktisch entschieden. Freizeitbeschäftigung: Lesen, Radeln, Garteln und Fischen. E-Post: bayern71 (at) outlook.com
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5 Antworten zu Merkel oder nicht Merkel? Das ist hier die Frage oder doch nicht?

  1. Dirk schreibt:

    Fast… ja fast… sprächen Sie mir mit Ihren Worten aus dem Herzen. Wäre da nicht die unterschwellige Fremdenfeindlichkeit zu spüren (Sie erwähnen den ins Koma geprügelten Deutschen, aber gibt es nicht auch diese „national befreite Zonen“, in denen regelmäßig Ausländer verprügelt werden, die sich dorthin verirren) und die Abneigung gegen Volksentscheide (z.B. Rauchen in Wirtshäusern) gerade dann, wenn sie nicht das gewünschte Ergebnis haben. Und ich suche mir auch gerne lokale Lieferanten, trage aber ebenso gern meinen Beitrag am Gemeinwesen, anstatt Steuern zu hinterziehen. Aber egal:

    Was Sie über die großen Parteien sagen, da ist was dran. Da haben Sie einen Punkt!

    Dort regiert der Filz, der Lobbyismus und der Wahlergebnis-Opportunismus. Weisser Adler auf weissem Grund als Kriegsflagge der eigenen Überzeugung. Es ist widerwärtig! Und ob die Grünen besser sind, müssen sie jetzt in Baden-Württemberg erst einmal beweisen.

    Aber wo sind denn die Alternativen?

    Sie stellen zu Recht ein Fehlen fähiger Politiker in den Reihen von Union, SPD und FDP fest. Aber hätte eine PBC, eine NPD oder so denn dieses Potential? Und vor allem das Personal, dem Sie eine tragfähige Regierung anvertrauen möchten? Udo Voigt for Chancellor? http://www.youtube.com/watch?v=oHwi8j02CW4

    Das ist doch auch keine Alternative! Schauen Sie sich einmal das Programm der NPD an. Da steht ganz vieles vernünftiges drin, auch zur Energiepolitik, zum Umweltschutz und zum Schulwesen. Vieles verdient Eingang in die gelebte Politik.

    Aber worüber wird geredet? Volk, Rasse, Ausländer, Ausländer, Ausländer. Und hat man sich tätig von „national befreiten Zonen“ und Gewaltausübung distanziert oder sind es mehr Lippenbekenntnisse?

    Die Antwort ist: Nein!

    Und deswegen wählt die auch keiner. Stattdessen muss man grün wählen und die merkwürdige gesellschaftliche Vision „mitkaufen“, wenn man wirksam gegen Parteienfilz und Umweltzerstörung vorgehen will.

    Also wo ist sie: die Alternative?

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Voigt hat nichts gesagt, was ich nicht auch sagen oder schreiben würde.
      Abstammungsprinzip, natürlich, was sonst. Ein Chinese bleibt ein Chinese, ein Deutscher ebenso ein Deutscher, daran ändert ein Ausweispapier nichts.
      Sie verweisen auf eine Seite, auf der mit Strafanzeige gedroht wird, wenn bestimmte Äußerungen, rassistischen oder beleidigenden Inhalts etc., gedroht wird.
      Das nenne ich Einschränkung der Meinungsfreiheit, wenn mit staatlichen Repressalien gedroht wird, anstatt einfach darauf hinzuweisen, dass Inhalte gelöscht werden, die nicht dem Weltbild der Betreiber entsprechen. Das zeigt wess Geistes Kind diese Leute sind.

      Faschismus ist eine italienische Bewegung, die von Mussolini ins Leben gerufen wurde, auf jeden Fall kein Verbrechen. Dies ist ein typischer Fall, wie politisch Andersdenkende kriminalisiert werden sollen. Wieso ist für die Betreiber obiger Seite Kommunismus kein Verbrechen oder der Zionismus oder der Islam?

      Grün wählen um gegen Parteienfilz und Umweltzerstörung etwas mache, das ist doch lachhaft. Nicht einer dieser grünen Politvortänzer hat nur irgendetwas mit Natur- oder Lebensschutz am Hut, ganz im Gegenteil. Sie benutzen lediglich einen berechtigten Wunsch der Deutschen, um ihr parteipolitisches Süppchen zu kochen.

      Im übrigen wird in obigem Beitrag keine Diskussion über die NPD angeregt, wenn Sie ein Problem mit der NPD haben, ihr Problem, aber nicht auf dieser Seite.

  2. Alexander schreibt:

    Es gibt keine Alternativen zum Establishment.

    NPD? Die schreibt ihr Programm bei der Linken ab und fügt nationale Phraseologie hinzu. Was soll am „nationalen Sozialismus“ besser sein als an der real existierenden DDR? Davon bin ich geheilt. Nie wieder Sozialismus!

    REP und Konsorten? Vielleicht. Aber zu einspurig, es fehlt der intellektuelle Gegenentwurf. Ausländer, mein Gott. Und weiter? Hinter ihren populistischen Scheißhausparolen verstecken sie ihre gähnende inhaltliche Leere.

    PI, DIE FREIHEIT und Geert Wilders. Kotz! Die sind politisch hyperkorrekt; sie verstecken das bloß hinter ihren platten Pöbeleien gegen den „Islam“. Wobei die meisten herzlich wenig Ahnung von Religion an sich und dem Islam im Besonderen haben. Ihre vorauseilenden Kotaus in Richtung Israel und der Homosexuellen-Szene sind, gelinde gesagt, widerlich.

    Weißmann, KSA und Sezession verlieren sich in den Weiten der deutschen Geschichte. Insbesondere im Versuch einer Reanimation der sogenannten „Konservativen Revolution“ die sehr gründlich daneben gegangen ist. Das mag historisch interessant sein und einige aktuelle Aspekte aufweisen – und doch bleibt es Geschichte. Die Deutschen sind nicht nur eine zu spät gekommene Nation, sie ist als solche auch grandios gescheitert.

    Was bleibt? Ich sehe nichts am Horizont, außer das anbrechende Abendrot. Ich glaube nicht an eine deutsche Auferstehung oder einen deutschen Messias. Die Nation ist tot, sie existiert allenfalls noch als weidwund zuckender Kadaver. Dies Schicksal teilen die Deutschen mit anderen Nationen. Es geht längst nicht mehr um Deutschland sondern um das, was Du vage „Abstammungsrecht“ nennst. Die Axt bedroht längst die Wurzel, während die Rechten noch immer mit Phantomschmerzen wegen abgeschlagener Zweige und Äste hadern.

    Man muss in sich auflösenden Nationen – eine Erfindung der Jakobiner – zu den Wurzeln der eigenen Existenz zurückfinden.

    • Gerhard Bauer schreibt:

      Die Nation ist tot, da magst Du recht haben, die Auflösungs- und Zerfallserscheinungen sind unübersehbar. Was sich herausbilden könnte, wäre etwas, was es schon einmal gab, einen großen europäischen Kulturkreis. Ich betone könnte, was die Zukunft bringen mag, weiß niemand, wir können nur ahnen und versuchen abzuleiten, was die Gegenwart für die Zukunft gebiert. Ein Gedanke wie ihn Olaf Henkel auch aussprach, von einem Nordeuro, wäre nicht das schlechteste, die Nordlinge kämen miteinander sehr gut aus. England mag sich entscheiden, wohin es gehört.

      Zur NPD, Reps und wie sie alle heißen, da hast Du auch grundsätzlich recht. Nur wenn ich zur Wahl gehe, dann wähle ich diejenigen, die als Opposition gelten können und zwar nicht als Alibiopposition sondern als echte. Eine Lösung erwarte ich davon nicht, die Lösung wird außerhalb der Parteien gefunden werden. Zur Rolle der Parteien ein Zitat, das vielleicht einiges verdeutlicht:
      „…Die „Deutschvölkische Freiheitspartei“ ist eine ausgesprochene Kulturbewegung gewesen, und der Grund dafür, dass sie heute restlos von der Bildfläche verschwunden ist, ist lediglich darin zu suchen, daß ihre Führer, anstatt alle Rechts- und Mittelparteien als Kulturorganisation zu durchdringen, einen „politischen Laden“ aus ihr gemacht haben. Die seelische und kulturelle Stoßkraft der Freiheitspartei ist in den Jahren 1924 und 1925 ungeheuer gewesen, und man kann sagen, daß von ihrer Arbeit heute noch sowohl die NSDAP, als auch alle übrigen auf der völkischen Kulturanschauung fußenden Gruppen zehren….“
      Adolf Hitler Wilhelm III, Weigand von Miltenberg, Seite 64, Rowohlt Verlag
      Auf das Durchdringen käme es an, die Parteien als politischer Arm einer Bewegung, mehr sind sie ja in Wirklichkeit auch nicht, nur wir, das deutsche Volk haben weder eine Bewegung und können daher auch keine Parteien durchdringen.

      All jene Parteien und Gruppen, sind derzeit versprengte Häuflein, jeder kocht sein Süppchen und das war es auch schon wieder. Auch typisch deutsch. Vielleicht muss wirklich der große Krach kommen, um unser Volk wieder zu einen, vielleicht auch zum letzten Mal oder zur Wiederauferstehung (totgesagte leben länger), wer weiß.

      • Alexander schreibt:

        Auch die Massenparteien sind grundsätzlich tot. Dazu ist die Gesellschaft zu diversifiziert und ethnisch inhomogen. Die künftigen Verteilungskämpfe finden nicht mehr unter dem wärmenden Mantel großer Ideologien statt sondern an den ethnischen Bruchlinien der Gesellschaft – siehe USA.

        Die sogenannten Migranten haben sich ihre politischen Bündnispartner unter den Einheimischen gesucht und unter den Linksliberalen auch gefunden. Sie drücken damit Rest des Volkes gegen die Wand.

        Der Rechten wird nichts anderes übrig bleiben als die Anerkennung der Tatsache, dass wir uns mitten in einer sich entfaltenden Völkerwanderung biblischen Ausmaßes befinden und dieser Prozess unaufhaltsam und unumkehrbar ist. Man kann keine millionenfache Vertreibung eingewanderter Ausländer organisieren, ohne genozidale Gewaltanwendung anzudrohen. Das lassen die heutigen Mehrheiten und weltweiten Machtverhältnisse nicht zu.

        Den Rechten wird nichts anderes übrig bleiben als die Organisation gezielter Revolten, die von straff organisierten Gruppen initiiert werden, wollen sie überhaupt ernst bzw. wahrgenommen werden. Ohne Konspiration oder Mimikry wird das unter einer sich stetig verschärfenden Repression bestimmter politischer Ansichten nicht gehen. Man kann heute schon für das Aussprechen wissenschaftlicher Wahrheiten als „Rassist“ belangt werden.

        Die Integration Rechter in das bestehende politische System ist daher vergebliche Liebesmühe, genauso wie die langatmigen und folgenlosen Diskussionen im öffentlichen Raum. Das ändert nichts.

        Die Rechten, wie z. B. die Sezession, reden viel über den Ernstfall oder einen heraufziehenden Bürgerkrieg. Wer ein Bürgerkrieg will, der muss ihn entfachen und nicht darauf warten, dass er von selber losbricht. Das wird er nämlich solange nicht tun, solange die Rechten eine randständige Gruppe bleiben, die über keinen relevanten Einfluss verfügen. Warum sollte man einen solchen Gegner mit den Mitteln eines Bürgerkrieges bekämpfen?

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