Alternative für Deutsche – Konföderation deutscher Staaten

Gegen Zentralismus und Bevormundung

Für die staatliche Selbstständigkeit Bayerns und der anderen Bundesländer

Für den Austritt aus der EU

Für strikte außenpolitische Neutralität

Für Selbstverwaltung und Selbstverantwortung, auch der kleinen Organisationseinheiten

Interessiert? Hier mehr über die Alternative für deutsche Staaten lesen.

 

 

 

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Der 1. Weltkrieg in Farbe – Ehre und Hass (Deutsch)

 

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Zum Kalenderblatt 26. August/Erntemond: Hinrichtung von Johann Philipp Palm

Befehl Napoleons:

»Mein Vetter! Ich denke, daß Sie die Buchhändler von Augsburg und Nürnberg haben verhaften lassen. Es ist mein Wille, daß sie vor ein Kriegsgericht gezogen und in 24 Stunden erschossen werden. Es ist kein gewöhnliches Verbrechen, wenn man in den Orten, wo sich die französischen Armeen befinden, Schmähschriften verbreitet, um die Einwohner gegen sie aufzureizen. Es ist Hochverrat. Das Urteil soll aussprechen, daß, da es Pflicht des Chefs einer Armee ist, überall, wo sich eine solche befindet, über ihre Sicherheit zu wachen, die Personen so und so, welche des Versuchs überwiesen sind, die Einwohner zur Empörung gegen die französische Armee zu reizen, zum Tod verurteilt sind. In diesem Sinn soll das Urteil abgefaßt werden. Sie werden die Verbrecher mitten in eine Division bringen lassen und sieben Oberste ernennen, um sie zu richten.«

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Zum Kalenderblatt 26. August/Erntemond: Gefallen:Theodor Körner

Abschied vom Leben

Die Wunde brennt, die bleichen Lippen beben.
Ich fühl’s an meines Herzens matterm Schlage,
Hier steh‘ ich an den Marken meiner Tage.
Gott, wie du willst! dir hab‘ ich mich ergeben.
Viel goldne Bilder sah ich um mich schweben;
Das schöne Traumlied wird zur Totenklage.
Mut! Mut! Was ich so treu im Herzen trage,
Das muß ja doch dort ewig mit mir leben!
Und was ich hier als Heiligtum erkannte,
Wofür ich rasch und jugendlich entbrannte,
Ob ich’s nun Freiheit, ob ich’s Liebe nannte:
Als lichten Seraph seh‘ ich’s vor mir stehen;
Und wie die Sinne langsam mir vergehen,
Trägt mich ein Hauch zu morgenroten Höhen.

Männer und Buben

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.
Wer legt noch die Hände feig in den Schoß?
Pfui über dich Buben hinter dem Ofen,
Unter den Schranzen und unter den Zofen!
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
Stoßt mit an,
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann!
Wenn wir die Schauer der Regennacht
Unter Sturmespfeifen wachend vollbracht,
Kannst du freilich auf üppigen Pfühlen
Wollüstig träumend die Glieder fühlen.
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
Stoßt mit an,
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann!
Wenn uns der Trompeten rauher Klang
Wie Donner Gottes zum Herzen drang,
Magst du im Theater die Nase wetzen
Und dich an Trillern und Läufen ergötzen.
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
Stoßt mit an,
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann!
Wenn die Glut des Tags versengend drückt,
Und uns kaum ein Tropfen Wasser erquickt,
Kannst du Champagner springen lassen,
Kannst du bei brechenden Tafeln prassen.
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
Stoßt mit an,
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann!
Wenn wir vorm Drange der würgenden Schlacht
Zum Abschied ans ferne Liebchen gedacht,
Magst du zu deinen Mätressen laufen
Und dir mit Golde die Lust erkaufen.
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
Stoßt mit an,
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann!
Wenn die Kugel pfeift, wenn die Lanze saust,
Wenn der Tod uns in tausend Gestalten umbraust,
Kannst du am Spieltisch dein Septleva brechen
Und mit der Spadille die Könige stechen.
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht;
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht,
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht,
Und deutscher Wein erquickt dich nicht.
Stoßt mit an,
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann!
Und schlägt unser Stündlein im Schlachtenrot,
Willkommen dann, sel’ger Soldatentod!
Du verkriechst dich in seidene Decken,
Winselnd vor der Vernichtung Schrecken.
Stirbst als ein ehrlos erbärmlicher Wicht.
Ein deutsches Mädel beweint dich nicht,
Ein deutsches Lied besingt dich nicht,
Und deutsche Becher klingen dir nicht.
Stoßt mit an,
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann!
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26. August/Erntemond Kalenderblatt: Rudolf von Habsburg, Alter Zürichkrieg, Teilung von Sachsen und Thüringen, Friedrich von der Pfalz, Dresdner Frauenkirche, Neuruppin, Johann Philipp Palm, Pockenimpfung, Befreiungskriege, Lied der Deutschen, Schlacht um Tannenberg, Schwarze Reichswehr, Königsberg, Rainer Barzel,

1278: Der römisch-deutsche König Rudolf I. von Habsburg besiegt in der Schlacht auf dem Marchfeld bei Dürnkrut den böhmischen König und Herzog von Österreich Přemysl Ottokar II.

1444: Im Alten Zürichkrieg kommt es zur Schlacht bei St. Jakob an der Birs, bei der die Armagnacs unter dem französischen Dauphin eine Vorhut der Acht Alten Orte vernichten, aber auf Grund ihrer eigenen schweren Verluste nicht weiter Richtung Zürich vordringen.

1485: Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht der Beherzte vereinbaren die Leipziger Teilung Sachsens in Sachsen und Thüringen.

1619: Die böhmischen Stände wählen den Kurfürsten Friedrich von der Pfalz zu ihrem König. Seine Regentschaft zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges währt nur wenige Monate.

1726: In Dresden erfolgt die Grundsteinlegung für die Frauenkirche.

1787: Ein Großbrand vernichtet die Stadt Neuruppin.

1806: In Braunau am Inn wird der Nürnberger Buchhändler Johann Philipp Palm wegen der Verbreitung einer gegen die französischen Aggressoren gerichteten Schrift hingerichtet.

1807: Das Königreich Bayern führt als weltweit erstes Land die Pflichtimpfung gegen Pocken ein.

1813: Während der Befreiungskriege beginnt die Schlacht an der Katzbach und die Schlacht bei Dresden zwischen französischen Truppen und der sechsten Koalition aus Österreich, Preußen und Russland.

1813: Gefallen Theodor Körners, deutscher Dichter und Dramatiker

1841: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben vollendet sein Lied der Deutschen.

1914: Beginn der Schlacht um Tannenberg.

1919: Die Schwarze Reichswehr schlägt den am 16. August in Oberschlesien ausgebrochenen Aufstand nieder. Oberschlesien bleibt damit Teil des Deutschen Reichs.

1944: Bei britischen Luftangriffen, die bis zum 30. August andauern, wird die Innenstadt von Königsberg völlig zerstört, die jahrhundertealte historische Altstadt wird dabei dem Erdboden gleichgemacht.

2006: gestorben Rainer Barzel, deutscher Politiker

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Alternative für Deutsche – Konföderation deutscher Staaten

Gegen Zentralismus und Bevormundung

Für die staatliche Selbstständigkeit Bayerns und der anderen Bundesländer

Für den Austritt aus der EU

Für strikte außenpolitische Neutralität

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Woanders gelesen: Kann Russland Washingtons Herausforderung überleben?

Paul Craig Roberts

Nachrichtenagenturen im Ausland fragen mich, ob der türkische Präsident Erdogan in Folge des Putschversuchs die Türkei in Bezug auf Russland neu orientieren wird. Derzeit habe ich nicht genügend Informationen, um darauf zu antworten. Spekulieren, schon ehe Informationen vorliegen, gehört nicht zu meinen Stärken.

Außerdem weiß ich nicht, ob es stimmt, dass Moskau den Präsidenten der Türkei vor dem Putsch warnte, und ich weiß auch nicht, ob Washington hinter dem Putsch steckte. Deswegen kann ich auch keine Einschätzung treffen. Meiner Ansicht nach hängt die Frage, ob die Türkei an der Seite Washingtons bleibt oder sich mit Moskau neu arrangiert, in erster Linie davon ab, ob Moskau die Türkei gewarnt hat oder nicht, und ob Washington hinter dem Putsch steckte oder nicht. Wenn Erdogan das glaubt, ob es stimmt oder nicht, dann wird er sich wahrscheinlich mit Russland zusammentun. Andererseits werden auch andere Faktoren Erdogans Entscheidung beeinflussen. Zum Beispiel Erdogans Glauben, wie entschlossen Putin sich gegen Washington stellen wird.

Erdogan wird sich nicht mit Russland zusammentun wollen, wenn er glaubt, dass Russland der Herausforderung Washingtons nicht gewachsen ist. Erdogan sieht, dass Putin ständig um Washingtons Zusammenarbeit ersucht, und Erdogan versteht, dass Washington das als ein Zeichen von Russlands Schwäche sieht. Washington schlägt Putin ins Gesicht, und Putins Antwort besteht darin, dass er um Kooperation gegen ISIS bittet. Ich verstehe, warum Putin auf diese Weise reagiert. Er will einen Krieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika/NATO und Russland vermeiden, den keine Seite gewinnen kann. Putin ist ein Mann des Friedens und nimmt Beleidigungen hin, um Leben zu retten. Das ist bewundernswert. Aber das ist wahrscheinlich nicht Erdogans Sicht der Dinge. Erdogan sieht es vielleicht eher so, wie Washington es sieht: als Schwäche.

Die zweite Überlegung besteht darin, ob Washington oder Moskau Erdogan die besten Bedingungen bietet. Washington will mit größter Sicherheit kein Zerbrechen der NATO und wird darum kämpfen, die Türkei um jeden Preis in der NATO zu halten. Washington könnte etwa Gülen an Erdogan ausliefern und eine Milliarde Dollars für Erdogan auf ein Bankkonto einzahlen. Washington kann das leicht machen, weil Washington von der Reservewährung der Welt jeden Betrag drucken kann, denn es will. Hingegen ist es unmöglich für Moskau, Gülen auszuliefern, und weil Jelzin seinerzeit die durch den IWF übermittelte Anweisung der Vereinigten Staaten von Amerika befolgt hat, ist der russische Rubel kein Ersatz für den US-Dollar.

Die Welt ist daran gewöhnt zu sehen, dass Washington am längeren Ast sitzt, weil Washington sich auf Gewalt verlässt. Mit Ausnahme von Putins Reaktion auf den Angriff Georgiens auf Südossetien hat die Welt sich daran gewöhnt zu sehen, dass Putin sich auf Diplomatie verlässt. Wie Mao Tsetung gesagt hat, kommt die Macht aus den Gewehrläufen, und das glaubt auch die Welt. Putin machte einen entschlossenen Eindruck, als er die Abstimmung auf der Krim akzeptierte und die Krim mit Russland wiedervereinigte. Putin lehnte jedoch die Ansuchen der abgespaltenen Republiken von Donetsk und Luhansk auf eine Wiedervereinigung mit Russland ab, und das ließ Russland schwach erscheinen. Es verlängerte auch den Konflikt, und Tod und Zerstörung gehen weiter.

Ich bin der Meinung, dass dieser strategische Fehler Putins auf den Rat von Russlands „Atlantischen Integrationisten” zurückgeht – der Leute, die glauben, dass Russland nicht zählt, solange es nicht Teil des Westens ist. Diese prowestlichen Mitglieder der russischen Regierung sind in jeder Beziehung de facto Mitglieder der Verräterpartei. Sie fungieren als Behinderung der Entschlossenheit Russlands. Das Fehlen russischer Entschlossenheit führt zu mehr Druck aus Washington. Für die russische Regierung ist es ein aussichtsloses Unternehmen, Druck von Seiten des Westens einzuladen.

Washington sieht, dass Putin nicht imstande ist, sich aus dem Einfluss der Atlantizistischen Integrationisten loszulösen, der das russische wirtschaftliche Establishment unter der Führung der unabhängigen Zentralbank umfasst. Aus diesem Grund macht Washington weiterhin seine Kooperation mit Russland in Syrien abhängig von Putins Zustimmung, dass „Assad gehen muss.“ Putin will den Islamischen Staat loswerden, weil ISIS muslimische Gebiete der Russischen Föderation infizieren kann. Wenn er aber zustimmt, Assad loszuwerden, wird sich das Chaos in Syrien durchsetzen, genauso wie im Irak und in Libyen das Chaos herrscht, und Russland wird Washingtons Vorherrschaft akzeptiert haben. Russland wird zu einem weiteren Vasallenstaat werden, der in Washingtons Sammlung landet.

Die wirkliche Gefahr für Russland liegt in Russlands Sehnsucht, vom Westen akzeptiert zu werden. Solange die Russen diese Sehnsucht haben, sind sie ein dem Untergang geweihtes Volk.

http://antikrieg.com/aktuell/2016_08_24_kannrussland.htm

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